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Studie: Fragt sie doch selbst! Kinder und Jugendliche sind Experten ihrer Lebenswelt

Kinderarmut zu vermeiden steht hoch auf der aktuellen politischen Agenda. Wir haben Kinder und Jugendliche gefragt, was sie aus ihrer Sicht zum guten Aufwachsen brauchen. Die ersten Ergebnisse zeigen: Eine bessere materielle Ausstattung allein reicht nicht.

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Studie: Gegen Armut: Geld für Familien kommt bei Kindern an

Bislang herrscht Skepsis, ob Eltern finanzielle Leistungen für Familien tatsächlich für ihre Kinder ausgeben. Eine neue Studie zeigt jetzt: Das Misstrauen gegenüber den Eltern ist unbegründet. Direktzahlungen kommen Kindern zugute.

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Zusammenarbeit: JugendExpertenTeam berät Projekt

Was bedeutet Armut für den Alltag und die Chancen von Kindern und Jugendlichen? Was gehört heute in Deutschland überhaupt zu einem guten Aufwachsen dazu? Auf diese Fragen können in erster Linie junge Menschen selbst eine Antwort geben. Daher begleitet und berät das JugendExpertenTeam seit November 2017 unser Projekt.

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Tagung: Neu denken gegen Kinderarmut

Unter dem Titel „Neu denken | Teilhabe sichern | Kinderarmut vermeiden“ fand am 5. Juli 2018 eine Tagung in Berlin statt. Ziel der Tagung war es, das gemeinsam mit unserem wissenschaftlichen Expertenbeirat entwickelte Konzept einer Teilhabe gewährleistenden Existenzsicherung für Kinder und Jugendliche vorzustellen. Großen Eindruck hinterließen an dem Tag die Beiträge unseres JugendExpertenTeams, das das Konzept und die Ergebnisse aus Sicht junger Menschen kommentierte.

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Studie: Kinderarmut hängt stark von Berufstätigkeit der Mütter ab

Wenn Mütter nicht erwerbstätig sind, droht ihren Kindern Armut. Doch nicht immer ist es den Müttern möglich, Arbeit aufzunehmen. Unabhängig von der familiären Situation muss Kinderarmut vermieden werden – denn arme Kinder laufen Gefahr, vom sozialen Leben abgekoppelt zu werden. Ein neues Teilhabegeld für Kinder und unbürokratische Hilfe vor Ort könnten Abhilfe schaffen.

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Studie: Viele Familien ärmer als bislang gedacht

Familien mit geringem Einkommen sind in den letzten 25 Jahren weiter abgehängt worden. Mit einer neuen Methodik haben Forscher in unserem Auftrag festgestellt, dass vor allem arme Familien bisher reicher gerechnet wurden als sie tatsächlich sind. Jetzt ist die Politik gefragt, ein größeres Gewicht auf die Bekämpfung von Armut zu legen.

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Studie: Die Berücksichtigung von Kindern durch Kinderfreibeträge und Kindergeld

Im geltenden Recht werden Kindergeld und Kinderfreibeträge miteinander verknüpft. Doch diese Verflechtung führt zwangsläufig zu Fehlinterpretationen, wie eine neue Studie von Prof. Christian Seiler von der Universität Tübingen zeigt.

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Studie: Kinderarmut ist in Deutschland oft ein Dauerzustand

Wächst in unserem Land ein Kind in Armut auf, bleibt es meistens für längere Zeit arm. Rund 21 Prozent aller Kinder leben über mindestens fünf Jahre dauerhaft oder wiederkehrend in einer Armutslage. Oftmals sind sie vom gesellschaftlichen Leben abgekoppelt. Um das zu ändern, braucht es neue familienpolitische Instrumente.

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Expertenforum: Kinder zwischen Chancen und Barrieren

Das Idealbild der Bildungs- und Erziehungspartnerschaften hat allgemein einen sehr guten Ruf. Hinterfragt wird es selten. Die Kindheitsforscherin und Erziehungswissenschaftlerin Tanja Betz hat dies nun mit ihrem Team getan. Auf einem Expertenforum am 31. Mai in Berlin wurden die Ergebnisse der Studie „Partner auf Augenhöhe?“ diskutiert.

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Deutscher Bundestag: Aktiv werden gegen Kinderarmut

In Deutschland wachsen aktuell mehr als 2 Millionen Kinder und Jugendliche in Armut auf. Mindestens jedes fünfte Kind erfährt damit, dass Familienalltag in einer prekären Lebenslage mit materieller Unterversorgung, einem Mangel an kultureller und sozialer Teilhabe, Verzicht und ständigem Nein-Sagen verbunden ist. Diese Armutserfahrungen können für die betroffenen Kinder und Jugendlichen nachweislich in nahezu allen Lebensbereichen negative Folgen haben.

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Landtag Niedersachsen: Expertise zur Existenzsicherung von Kindern gefragt

Rund 192.000 Kinder sind in Niedersachsen von SGB-II-Leistungen abhängig und wachsen in Armut auf. Die weitreichenden Folgen von Kinderarmut und die unzureichende Wirksamkeit familienpolitischer Maßnahmen hat der Landtag Niedersachsen nun zum Thema einer öffentlichen Anhörung gemacht. Im „Ausschuss für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Migration“ konnte auch das Projekt „Familie und Bildung: Politik vom Kind aus denken“ Stellung beziehen. 

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Metastudie: Kinderarmut beeinträchtigt Chancen für das ganze Leben

Knapp zwei Millionen Kinder und Jugendliche wachsen in Deutschland in Armut auf – mit schwerwiegenden Folgen für ihre Entwicklung und Teilhabe. Das zeigt eine umfassende Analyse deutscher Studien, die das „Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V.“ (ISS) durchgeführt hat.

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Studie: Kinderarmut in Deutschland wächst weiter – mit Folgen fürs ganze Leben

Beengtes Wohnen, wenig Geld für gesundes Essen, Bildung, Hobbies oder Urlaub – für rund zwei Millionen Kinder und ihre Familien in Deutschland ist das Realität. Im Vergleich zu 2011 leben heute mehr junge Menschen von staatlicher Grundsicherung. Unsere neuen Veröffentlichungen zeigen: Die existierenden Maßnahmen reichen nicht aus, um Kinderarmut zu vermeiden, und Armutsfolgen werden bisher nur lückenhaft erforscht.

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Studie: Alleinerziehende leben fünfmal häufiger in Armut als Paarhaushalte

50 Prozent der Kinder Alleinerziehender erhalten keinen Unterhalt, 25 Prozent bekommen weniger als ihnen zusteht. Die Folge: Knapp eine Million Kinder Alleinerziehender in Deutschland leben von Hartz IV. Um die Situation dieser Kinder zu verbessern, müsste die Politik Regelungen für den Kindesunterhalt ändern.

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Studie: Warum das Ideal der Bildungspartnerschaft hinterfragt werden sollte

Bildungs- und Erziehungspartnerschaften werden derzeit allseits gefordert. Zum Wohle der Kinder sollen Mütter und Väter mit Lehr- und Fachkräften in Kita und Schule auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Warum das schwierig und mitunter sogar problematisch ist, zeigt eine Studie.

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Studie: Armutsgefährdete Kinder sind materiell unterversorgt und sozial benachteiligt

Jedes fünfte Kind in Deutschland gilt als armutsgefährdet. Verzicht und ein Mangel an gesellschaftlicher Teilhabe sind die Folgen. Doch die staatliche Unterstützung für Familien in prekären Lebenslagen orientiert sich zu wenig an den Bedarfen der Kinder. Zu diesen Ergebnissen kommen zwei Studien der Bertelsmann Stiftung.

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Projektpapier: Politik vom Kind aus denken

Eine „kindorientierte Familienpolitik“ denkt konsequent aus der Sicht von Kindern und erkennt die Realität und Vielfalt von Familien als Ausgangspunkt an. Ihr Ziel ist es, allen Kindern gutes Aufwachsen und faire Bildungschancen zu eröffnen. Wie eine solche Vision einer „kindorientierten Familienpolitik aussieht, welche Positionen und welche Handlungsfelder dazugehören, skizziert das Projektpapier

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Reformbedarf: Wie die Politik Alleinerziehende unter Druck setzt

 Alleinerziehende sind  gegenüber Paar-Familien oft im Nachteil. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung hat dies zum ersten Mal systematisch untersucht.

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Alleinerziehende: Die Politik unterstützt Alleinerziehende zu wenig

39 Prozent der Alleinerziehenden beziehen staatliche Grundsicherung. Jedes zweite Kind im Hartz IV-Bezug wächst in einer Ein-Eltern-Familie auf. Sowohl im Unterhaltsrecht als auch im Steuer- und Sozialrecht haben Reformen der vergangenen zehn Jahre den finanziellen Druck auf Alleinerziehende verschärft.

Foto für Rentenstudie, Programm Wirksame Bildungsinvestitionen; Foto für Pressemeldung vom 17.01.2014: Fehler im System: Familien in Rentenversicherung benachteiligt. Studie der Bertelsmann Stiftung: Jedes Kind bringt der Rentenkasse einen Überschuss v(© auremar / Shutterstock Images)

Fehler im System: So werden Familien in der Rentenversicherung benachteiligt

Jedes Kind bringt der Rentenkasse einen Überschuss von 77.000 Euro. Erziehungsleistungen von Eltern werden nicht angemessen anerkannt, obwohl ihre Kinder die Zukunftsfähigkeit des Systems sichern. Zudem steigt der Druck auf das Rentensystem ab 2030 sprunghaft an. Die Kosten tragen die nachfolgenden Generationen.

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Sozialversicherung: Familien in der Gesetzlichen Krankenversicherung

Die „beitragsfreie Mitversicherung“ in der Gesetzlichen Krankenversicherung gilt als bedeutende finanzielle Unterstützung für Familien. Die Studie belegt aber, dass Familien mit Kindern durch die „beitragsfreie Mitversicherung“ weder entlastet noch gefördert werden, sondern Leistungsträger im System sind.