Arzt hält Tablet in der Hand.
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Länderberichte: Stand der Digital-Health-Entwicklung in 17 untersuchten Ländern

Auf Grundlage von 34 Indikatoren zu Strategie, technischer Readiness oder digitalem Reifegrad und tatsächlichem vernetzten Gesundheitsdatenaustausch wurden 17 Länder weltweit bewertet. Die festgestellten Ergebnisse können und sollen in ihrer Überleitung zu Handlungsempfehlungen Impulse geben, wie die Digitalisierung des Gesundheitswesens auch hierzulande vorangetrieben werden kann.

Die Struktur der Länderberichte folgt einem hauptsächlich auf dem Fragebogen basierenden Muster: Zuerst werden wichtige Eckdaten der jeweiligen Gesundheitssysteme der 17 Länder vermittelt. Basierend auf einer Literaturrecherche werden die Aktivitäten und Entwicklungen im Bereich „Digitale Gesundheit“ der letzten fünf bis zehn Jahre umrissen. In jedem Länderbericht werden die Ergebnisse des Fragebogens pro Sub-Index textlich dargestellt. Die beiden Sub-Indikatoren „Policy-Aktivität“ und „Readiness“ werden in Themenblöcke (z. B. „Strategie“) unterteilt und enthalten zusammenfassende Absätze, in denen die Ergebnisse der Fragebogen mit Hintergrundinformationen und Kommentaren der nationalen Korrespondenten in ihrer Essenz dargestellt werden.

Aus unserem Blog

12. Februar 2019 / Dr. Thomas Kostera: „Wir müssen darüber diskutieren, was wir von einem digitalisierten Gesundheitssystem erwarten“ – Christiane Woopen im Interview

In welchen Bereichen der Gesundheitsversorgung werden Algorithmen eingesetzt – heute und in Zukunft? Wie können sie die Medizin verbessern? Und welche neuen Herausforderungen entstehen durch ihren Einsatz? Das Forschungsinstitut ceres der Universität zu Köln hat in unserem Auftrag eine Überblicksanalyse zu Algorithmen in der digitalen Gesundheitsversorgung erstellt. Im Interview erklärt die Studienleiterin Prof. Christiane Woopen, wo aus ihrer Sicht das größte disruptive Potenzial beim Einsatz von Algorithmen in der Versorgung liegt. Mit Blick auf die verschiedenen Chancen und Risiken fordert die Ethikerin, dass wir als Gesellschaft darüber diskutieren, welchen Preis wir für digitalen Fortschritt zahlen wollen, wie wir Vertrauen schaffen und Solidarität im Gesundheitswesen bewahren. Kurzum: Wie wollen wir die Digitalisierung im Gesundheitssystem gestalten?

31. Januar 2019 / Sina Busse: Heute um 20:15 live im Netz: #FutureMedTalk startet mit Online-Session „Gesundheitsberufe im digitalen Wandel: Wie viel Arzt brauchen wir noch?“

Wie verändert sich der Arztberuf unter den Vorzeichen der Digitalisierung? In welchen Feldern kann Technologie Aufgaben von Ärzten übernehmen? Und was bedeutet das für die Rolle des Arztes – heute und in Zukunft? Diese Fragen stellen wir gemeinsam mit der Universität Witten/Herdecke im Rahmen unseres ersten #FutureMedTalks. Wir diskutieren in einer offenen Online-Veranstaltung heute Abend, […]

14. Januar 2019 / Eva Broenhorst: Das Fax vor der Ablösung? – Johannes Jacubeit im Interview zur Datenübermittlung im Gesundheitswesen und zur Initiative #faxendicke

In Österreichs Gesundheitssystem wird nur noch in Ausnahmefällen gefaxt. Für den National Health Service (NHS) in England wurde kürzlich die Abschaffung von Faxgeräten bis Anfang 2020 beschlossen. Die Initiative #faxendicke will, dass auch in Deutschland der Faxversand in der Medizin schnell ein Ende hat. Dr. Johannes Jacubeit, Mitglied unseres Expertennetzwerks „30 unter 40“ und selbst Entwickler einer digitalen Anwendung zur Übermittlung von medizinischen Daten, hat die Initiative mit ins Leben gerufen. Im Interview erläutert er Hintergründe und Ziele.

22. November 2018 / Dr. Thomas Kostera: Digitale Patientendossiers in Frankreich: Nach vielen Anläufen erfolgreich?

Für unsere Studie #SmartHealthSystems waren wir in Frankreich. Dort haben wir erfahren: Die Einführung einer übergreifenden elektronischen Patientenakte kann zwar ein langes und zähes Ringen sein, aber am Ende doch funktionieren – wenn es Institutionen gibt, die für eine koordinierte Umsetzung sorgen. Und wenn es gelingt, Ärzte und Patienten von den Vorzügen des Instruments zu überzeugen.