Arzt hält Tablet in der Hand.
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Länderberichte: Stand der Digital-Health-Entwicklung in 17 untersuchten Ländern

Auf Grundlage von 34 Indikatoren zu Strategie, technischer Readiness oder digitalem Reifegrad und tatsächlichem vernetzten Gesundheitsdatenaustausch wurden 17 Länder weltweit bewertet. Die festgestellten Ergebnisse können und sollen in ihrer Überleitung zu Handlungsempfehlungen Impulse geben, wie die Digitalisierung des Gesundheitswesens auch hierzulande vorangetrieben werden kann.

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Die Struktur der Länderberichte folgt einem hauptsächlich auf dem Fragebogen basierenden Muster: Zuerst werden wichtige Eckdaten der jeweiligen Gesundheitssysteme der 17 Länder vermittelt. Basierend auf einer Literaturrecherche werden die Aktivitäten und Entwicklungen im Bereich „Digitale Gesundheit“ der letzten fünf bis zehn Jahre umrissen. In jedem Länderbericht werden die Ergebnisse des Fragebogens pro Sub-Index textlich dargestellt. Die beiden Sub-Indikatoren „Policy-Aktivität“ und „Readiness“ werden in Themenblöcke (z. B. „Strategie“) unterteilt und enthalten zusammenfassende Absätze, in denen die Ergebnisse der Fragebogen mit Hintergrundinformationen und Kommentaren der nationalen Korrespondenten in ihrer Essenz dargestellt werden.

Aus unserem Blog

3. September 2020 / Dr. Thomas Kostera: Sekundärnutzung von ePA-Daten: So bergen andere Länder Datenschätze

Die elektronische Patientenakte (ePA) kommt. Damit steht künftig ein immenser Datenschatz zur Verfügung, der für die Forschung und das Gesundheitswesen enorme Erkenntnispotenziale bietet. Viele Länder machen davon bereits Gebrauch – auch Deutschland steht durch das neue Patientendatenschutzgesetz prinzipiell in den Startlöchern dafür. In einer Sonderauswertung der Studie #SmartHealthSystems haben wir analysiert, welche Rahmenbedingungen für die Daten-Sekundärnutzung in 17 Ländern existieren und wie das zur Verbesserung von Gesundheitsversorgung beitragen kann.

27. August 2020 / Claudia Haschke: Nationale Gesundheitsportale: Wie aus medizinischen Erkenntnissen Patienteninformationen werden

In Teil 2 unserer Blogreihe zu Nationalen Gesundheitsportalen vergleichen wir die redaktionellen Workflows und die inhaltliche Qualitätssicherung der Portale aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Estland, Österreich, Australien und Israel.

12. August 2020 / Claudia Haschke: Nationale Gesundheitsportale: Das bieten Sundhed.dk, 1177.se & Co.

In Kürze startet das Bundesgesundheitsministerium (BMG) einen neuen Webauftritt: Das „Nationale Gesundheitsportal“ soll für Bürgerinnen und Bürger dem BMG zufolge zum „zentralen deutschen Internet-Zugangsangebot zu Informationen rund um Fragen zur Gesundheit werden“ und deren Gesundheitskompetenz steigern . Wie gut wird das funktionieren? Und welche Faktoren spielen für den Erfolg eine Rolle? Wir haben einen Blick in andere Länder geworfen, in denen der Bevölkerung bereits seit Jahren ein nationales Gesundheitsportal zur Verfügung steht. In Teil 1 unserer Blogreihe vergleichen wir die wichtigsten Funktionalitäten der Portale aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Österreich, Australien und Israel.

31. Juli 2020 / Timo Thranberend: Für mehr Transparenz bei digitalen Gesundheitsanwendungen

Welche Gesundheits-Apps gibt es? Wie unterscheiden sie sich? Welche sind gut und vertrauenswürdig? Seit einiger Zeit entwickeln wir – die Bertelsmann Stiftung und die Weisse Liste gGmbH – Lösungen für mehr Transparenz bei digitalen Gesundheitsanwendungen. Das Projekt nennen wir „Trusted Health Apps“. Mit der App-Suche der Weissen Liste ist jetzt das erste Informationsangebot in diesem Kontext als Beta-Version online zugänglich. In diesem Blogpost stellen wir aus dem Anlass vor, woran wir arbeiten und wie wir vorgehen.