Arzt hält Tablet in der Hand.
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Länderberichte: Stand der Digital-Health-Entwicklung in 17 untersuchten Ländern

Auf Grundlage von 34 Indikatoren zu Strategie, technischer Readiness oder digitalem Reifegrad und tatsächlichem vernetzten Gesundheitsdatenaustausch wurden 17 Länder weltweit bewertet. Die festgestellten Ergebnisse können und sollen in ihrer Überleitung zu Handlungsempfehlungen Impulse geben, wie die Digitalisierung des Gesundheitswesens auch hierzulande vorangetrieben werden kann.

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Die Struktur der Länderberichte folgt einem hauptsächlich auf dem Fragebogen basierenden Muster: Zuerst werden wichtige Eckdaten der jeweiligen Gesundheitssysteme der 17 Länder vermittelt. Basierend auf einer Literaturrecherche werden die Aktivitäten und Entwicklungen im Bereich „Digitale Gesundheit“ der letzten fünf bis zehn Jahre umrissen. In jedem Länderbericht werden die Ergebnisse des Fragebogens pro Sub-Index textlich dargestellt. Die beiden Sub-Indikatoren „Policy-Aktivität“ und „Readiness“ werden in Themenblöcke (z. B. „Strategie“) unterteilt und enthalten zusammenfassende Absätze, in denen die Ergebnisse der Fragebogen mit Hintergrundinformationen und Kommentaren der nationalen Korrespondenten in ihrer Essenz dargestellt werden.

Aus unserem Blog

18. März 2021 / Dr. Stefan Etgeton: Einführung der ePA: Was können wir aus den Erfahrungen mit der Corona-Warn-App lernen?

Nicht die erste, aber die beste sollte sie sein – inzwischen verzeichnet sie 26 Millionen Downloads: die Corona-Warn-App (CWA). Um herauszufinden, unter welchen Voraussetzungen die Einführung einer digitalen Gesundheitslösung für die breite Bevölkerung gelingen kann und wie sich die Akzeptanz dafür steigern lässt, haben wir das Meinungsforschungsinstitut Kantar beauftragt, eine repräsentative Umfrage von Smartphone-Nutzern durchzuführen – und anschließend aus den Ergebnissen die wichtigsten Lehren für die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) destilliert. 

4. März 2021 / Dr. Rainer Thiel: Ein Gesundheitsdatenraum als europäische Chance

Von elektronischer Patientenakte bis hin zu Telemedizin: Die Digitalisierung der Gesundheitswesen in den Ländern der Europäischen Union schreitet unterschiedlich rasch voran und gleicht einem Flickenteppich. Zwar gibt es eine Vielzahl guter europäischer Initiativen im Umgang mit E-Health. Doch ein klares, gesamteuropäisches Zielbild fehlt bisher. In einem Impulspapier plädieren wir für eine integrierte E-Health-Strategie. Eine solche Strategie muss auch einen gemeinsamen europäischen Datenraum zur Förderung von Innovationen, Wirtschaftswachstum und einer optimalen Gesundheitsversorgung umfassen. 

25. Februar 2021 / Sina Busse: Bürgerforschung per App – Chris Rehse im Interview

Wie wirken sich eine COVID-19-Erkrankung oder die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie auf die Gedächtnisleistung aus? Das wird aktuell in einem groß angelegten Bürgerforschungsprojekt analysiert. Helfen soll dabei eine App mit regelmäßigen Gedächtnistests, die jeder Erwachsene in Deutschland herunterladen kann. Dr. Chris Rehse, Mitglied unseres Expertennetzwerks „30 unter 40“, ist mit seinem Team Entwickler dieser App. Im Interview erläutert er den Projektansatz und erklärt, wie digitale Lösungen „Citizen Science“ ermöglichen.

17. Februar 2021 / Dr. Karsten Neumann: Europäischer E-Health-Binnenmarkt stärkt Wettbewerbsposition von Anbietern

Von elektronischer Patientenakte bis hin zu Telemedizin: Die Digitalisierung der Gesundheitswesen in den Ländern der Europäischen Union schreitet unterschiedlich rasch voran und gleicht einem Flickenteppich. Zwar gibt es eine Vielzahl guter europäischer Initiativen im Umgang mit E-Health. Doch ein klares, gesamteuropäisches Zielbild fehlt bisher. In einem Impulspapier plädieren wir für eine integrierte E-Health-Strategie. Insbesondere in Krisenzeiten bietet ein gemeinsames Vorgehen Vorteile und stärkt die Wettbewerbsposition gegenüber den Marktmächten China und den USA. Dies gilt auch für die Entwicklung und Verbreitung europäischer E-Health-Angebote.