Arzt hält Tablet in der Hand.
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Länderberichte: Stand der Digital-Health-Entwicklung in 17 untersuchten Ländern

Auf Grundlage von 34 Indikatoren zu Strategie, technischer Readiness oder digitalem Reifegrad und tatsächlichem vernetzten Gesundheitsdatenaustausch wurden 17 Länder weltweit bewertet. Die festgestellten Ergebnisse können und sollen in ihrer Überleitung zu Handlungsempfehlungen Impulse geben, wie die Digitalisierung des Gesundheitswesens auch hierzulande vorangetrieben werden kann.

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Die Struktur der Länderberichte folgt einem hauptsächlich auf dem Fragebogen basierenden Muster: Zuerst werden wichtige Eckdaten der jeweiligen Gesundheitssysteme der 17 Länder vermittelt. Basierend auf einer Literaturrecherche werden die Aktivitäten und Entwicklungen im Bereich „Digitale Gesundheit“ der letzten fünf bis zehn Jahre umrissen. In jedem Länderbericht werden die Ergebnisse des Fragebogens pro Sub-Index textlich dargestellt. Die beiden Sub-Indikatoren „Policy-Aktivität“ und „Readiness“ werden in Themenblöcke (z. B. „Strategie“) unterteilt und enthalten zusammenfassende Absätze, in denen die Ergebnisse der Fragebogen mit Hintergrundinformationen und Kommentaren der nationalen Korrespondenten in ihrer Essenz dargestellt werden.

Aus unserem Blog

22. Juli 2021 / Dr. Thomas Kostera: Was bringen EU4Health und die europäische Gesundheitsunion?

Mit EU4Health als Antwort auf die Corona-Pandemie hat die EU ein ehrgeiziges Gesundheitsprogramm an den Start gebracht. Nun liegen darüber hinaus auch die Vorschläge für eine europäische Gesundheitsunion auf dem Tisch, die unter anderem mithilfe von EU4Health finanziert werden soll. Doch wie sehen das EU4Health-Programm und das Vorhaben zur Gründung einer EU-Gesundheitsunion im Detail aus? Die Rolle der Digitalisierung im Gesundheitswesen scheint dabei weiterhin begrenzt zu sein. Ein Überblick über die inhaltlichen Schwerpunkte von EU4Health und der Gesundheitsunion.

9. Juli 2021 / Expertennetzwerk „30 unter 40“: OpenNotes – Empfehlungen des Netzwerks „30 unter 40“

In immer mehr Ländern schalten Ärzt:innen ihre Behandlungsnotizen für ihre Patient:innen frei (OpenNotes). Auch in Deutschland würden gern 66 Prozent der Bevölkerung die ärztlichen Notizen lesen, wären sie digital einsehbar. Die Nutzung von OpenNotes in anderen Ländern zeigt, dass sich das Verständnis von Patient:innen über die eigene Erkrankung und damit ihre Gesundheitskompetenz erheblich verbessert, wenn Ärzt:innen ihre Dokumentation zur Krankheitshistorie, zu Befunden und Diagnosen offenlegen. Auch die Arzt-Patienten-Beziehung erfährt dadurch mehr Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung. Was muss getan werden, damit Ärzt:innen auch in Deutschland ihre Dokumentation freiwillig öffnen, damit Patient:innen diese lesen können?

24. Juni 2021 / Claudia Haschke: DiGA als neue Behandlungsoption – Videos für Ärztinnen und Ärzte

17 digitale Gesundheitsanwendungen sind inzwischen im sogenannten DiGA-Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gelistet – und können als „App auf Rezept“ verordnet werden. Doch Ärztinnen und Ärzte, so liest es sich zuletzt häufig, seien noch zurückhaltend. Einige seien skeptisch; viele hätten noch keine Gelegenheit gehabt, sich mit der neuen digitalen Behandlungsoption vertraut zu machen. Kürzlich haben wir eine Reihe von Videos veröffentlicht, die diese Herausforderungen aufgreifen: Sie beantworten häufige Fragen von Ärztinnen und Ärzten zu DiGA und zeigen auf, wie die Anwendungen praktisch eingesetzt werden können. Die Videos stehen unter einer freien Lizenz – zum Beispiel für den Einsatz im Rahmen von Fort- und Weiterbildungen.

21. April 2021 / Expertennetzwerk „30 unter 40“: Nutzenstiftender Einsatz von KI im Gesundheitswesen – Empfehlungen des Netzwerks „30 unter 40“

Der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) birgt ein großes Potenzial, medizinische Behandlungsprozesse, Diagnostik und Therapie effizienter sowie effektiver zu machen. Um KI nutzenstiftend in der Breite des klinischen Alltags einsetzen zu können, ist es notwendig, dass technische Innovationen den Anforderungen von Behandlungsprozessen gerecht werden. Dafür müssen auch verschiedene Voraussetzungen für einen professionellen Umgang mit KI geschaffen werden. Welche Maßnahmen sind vor diesem Hintergrund für den Einsatz von KI erfolgversprechend?