Wie planen Kommunen ihre Zukunft zwischen Wohnraumbedarf, alternder Bevölkerung und knappen Kassen? Zum 20. Jubiläum des „Wegweisers Kommune“ sprechen Carsten Große Starmann und Bürgermeister Christian Walter darüber, wie Daten Entscheidungen unterstützen – und warum der Austausch mit den Menschen vor Ort unverzichtbar bleibt.
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Daten für die Gesellschaft
Demografischer Wandel, Klimawandel, Energiekrise, Mobilitätswende - die Gestaltung eines zukunftsfähigen und lebenswerten Gemeinwesens erfordert eine solide Datengrundlage. Um fundierte Entscheidungen treffen zu können, brauchen wir ausreichend und gut aufbereitete Daten. Unser Projekt setzt sich dafür ein, die Bedeutung von (offenen) Daten für das Gemeinwohl zu fördern und Barrieren, die den Zugang verhindern, abzubauen.
Podcast: Heute wissen, was morgen wichtig ist – wie Kommunen mit Daten ihre Zukunft planen
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Zahl des Monats: -20,0%
In den nächsten drei Ausgaben der Zahl des Monats dreht sich alles um die Zwanzig. Warum? Weil wir, wie im Teaser angekündigt, im November unser 20-jähriges Jubiläum feiern!
Wir beginnen in Bayern, und zwar im Landkreis Augsburg. Hier betrug der Pendlersaldo unter der weiblichen Erwerbsbevölkerung im Jahr 2023 exakt -20,0%. Das bedeutet, dass pro 100 Einwohnerinnen der weiblichen erwerbsfähigen Bevölkerung 20 Einwohnerinnen auspendeln. Die umliegenden Kommunen (unter anderem die Stadt Augsburg sowie die Stadt Ulm) scheinen also insbesondere für weibliche Beschäftigte ein attraktiver Arbeitsort zu sein. Unter den männlichen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten beträgt der Pendlersaldo „nur“ -13,8%.
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