Kinder haben ein Recht darauf, gehört zu werden. Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention verpflichtet Staaten dazu, die Meinung von Kindern in allen sie betreffenden Angelegenheiten angemessen zu berücksichtigen. Beteiligung ist damit kein freiwilliges Zusatzangebot, sondern ein verankertes Kinderrecht. In der Praxis wird dieses Recht – insbesondere für jüngere Kinder unter 14 Jahren – jedoch häufig nicht eingelöst. Ihre Perspektiven werden selten systematisch erhoben und ihre Anliegen fließen häufig nicht oder nur indirekt in politische Entscheidungsprozesse ein.
Mit unserem Peer-to-Peer-Konferenzformat „Zukunftsstimmen: Jetzt sind wir gefragt!“ schaffen wir Räume, in denen Kinder ihre Perspektiven, Wünsche und Bedarfe selbst formulieren und diese direkt an Entscheidungsträger:innen aus Politik, Schule und Verwaltung richten können.
Im Projekt „Aufwachsen in Wohlbefinden“ verbreiten wir dieses erprobte Konferenzformat über Strukturen und Netzwerke in mehreren Bundesländern und möchten es als nachhaltiges Beteiligungsinstrument in Schulen und Kommunen verankern.


