Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

Nadja Althaus, Sabine Andresen

Junge Menschen beteiligen - Teil A - Potentiale und Grenzen von Partizipation und Mitbestimmung

Ausgabeart
Broschur
Erscheinungstermin
07.01.2026
DOI
10.11586/2025115
Auflage
1. Auflage
Umfang/Format
66 Seiten, Broschur
Lieferstatus
Lieferbar

Preis

kostenlos

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Beschreibung

Teil A der dreiteiligen Publikation „Junge Menschen beteiligen“ zeigt,  unter welchen Bedingungen die Beteiligung junger Menschen gelingt, welche Hindernisse Partizipation mit sich bringt und wie ein Transfer der Wünsche, Bedarfe und Forderungen junger Menschen an erwachsene Entscheidungsträger:innen gestaltet kann. Der Band verbindet kindheitstheoretische Perspektiven mit Kinderrechten und einem klaren Verständnis von Partizipation: Junge Menschen gestalten ihre Lebenswelten aktiv, verfügen über relevantes Wissen und sollten deshalb konsequent als Akteur:innen mit eigenen Rechten ernst genommen und beteiligt werden. 

Ausgehend von unserem gemeinsamen Projekt mit der Goethe-Universität Frankfurt beschreibt Teil A, wie Beteiligung im Zusammenspiel von Forschung und Praxis entsteht. Die enge Zusammenarbeit mit dem JugendExpert:innenTeam, die partizipativ entwickelten Peer-to-Peer-Konferenzen sowie vielfältige methodische Zugänge der Begleitforschung zeigen, wie junge Menschen und Erwachsene gemeinsam Erkenntnisse entwickeln und Beteiligungsprozesse reflektieren. 

Im Mittelpunkt stehen dabei die Erfahrungen der jungen Menschen selbst: ihre Kompetenzen, ihre Motivation, aber auch die Hürden, auf die sie treffen – von generationalen Differenzen bis zu Machtungleichheiten. Gleichzeitig wird sichtbar, welche Rollen Erwachsene einnehmen, wie wichtig klare Strukturen sind und wie entscheidend es ist, dass Anliegen junger Menschen wirksam an Entscheidungsträger:innen aus Politik und Verwaltung weitergetragen werden. 

Teil A macht deutlich, dass Partizipation ein Prozess des wechselseitigen Lernens ist: anspruchsvoll, horizonterweiternd und lohnend für alle. Wenn Erwachsene transparent kommunizieren, Verantwortung teilen und junge Menschen auf Augenhöhe einbeziehen, entstehen Räume, in denen Beteiligung gelingen kann. Der Band lädt dazu ein, diese Haltung weiterzutragen und Partizipation dort zu verankern, wo junge Menschen leben und mitgestalten wollen.  

Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für die gesamte Publikationsreihe: Während Teil A wissenschaftlich beleuchtet, was Beteiligung braucht und warum sie lohnt, bietet Teil B praxisnahe Einblicke in den Aufbau und die Begleitung eines Jugendbeteiligungsgremiums wie dem JEx-Team, und Teil C zeigt auf, wie Kinder- und Jugendkonferenzen umgesetzt werden können, um Beteiligung vor Ort nachhaltig zu verankern.  

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