Heinz Fray vor dem DORV-Zentrum in Jülich
Besim Mazhiqi

Sozialunternehmer: Die neuen Hoffnungsträger

Überalterung und Landflucht stellen Deutschland vor Herausforderungen, die der Staat kaum allein stemmen kann. Aber es gibt Menschen mi Ideen, den Wandel positiv zu gestalten. Früher hätten diese Ideengeber vielleicht einen Verein gegründet. Heute gründen sie Unternehmen und nennen sich "Social Entrepreneurs" – Unternehmer, die mit ihrer Arbeit nicht nur Geld verdienen, sondern auch Gutes tun wollen.

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Immer mehr Menschen zieht es vom Land in die Städte. Heinz Frey ist nicht aus Jülich weggezogen, sondern hat das "DORV-Zentrum" erfunden, in dem Dorfbewohner alle Dinge des Alltags erledigen können. Es soll das Dorf lebenswert erhalten, den Menschen auch weiterhin Grundversorgung bieten und auch soziales Leben im ländlichen Raum ermöglichen. Der Erfolg: schon 30 Zentren in Deutschland und Anfragen bis aus China.

Genau andersherum – nämlich von oben nach unten – funktioniert die Lernkaskade, die die Geschwister Vural für ihr "Chancenwerk e.V." entwickelt haben. Dabei geben Studenten älteren Schülern Nachhilfe und die wiederum jüngeren Schülern, um benachteiligten Familien zu helfen.

Und Kai Hübner hat mit seinem Geschäftspartner Matthias Gilch das Social Startup "Linguedo" gegründet, das Pflegekräfte aus dem Ausland an deutsche Krankenhäuser vermittelt und auf das Leben in Deutschland vorbereitet. Mittelpunkt ihrer Arbeitswelt ist das "Social Impact Lab".

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