Bürgerbeteiligung –
welche Voraussetzungen bringe ich mit?
Ein Test zur Einschätzung von Bürgerbeteiligungs-Kompetenzen
Können Sie Bürgerbeteiligung? Haben Sie die notwendigen Kompetenzen, um Beteiligungsprozesse gut durchzuführen?
Diese Frage sollten sich alle stellen, die Bürgerbeteiligung machen: Projektverantwortliche, Mitarbeiter von Behörden,
kommunale Bürgerbeteiligungsbeauftragte, aber auch professionelle Partizipationsdienstleister, Berater und Moderatoren.
Spezifische Schlüsselkompetenzen wie Dialogfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Konfliktlösungsfähigkeit und die Fähigkeit
zum Impulsgeben steuern das Verhalten. Sie sind unverzichtbar für die Durchführung von erfolgreichen Beteiligungsprozessen.
Deshalb sollten alle, die Bürgerbeteiligungsprozesse verantworten und durchführen, ihre persönlichen Stärken und Schwächen
bei den Kompetenzen für Bürgerbeteiligung kennen, um gegebenenfalls Maßnahmen zur Persönlichkeitsentwicklung zu ergreifen.
Mit diesem Test erkennen Sie Ihre persönlichen Kompetenzausprägungen im Bereich Bürgerbeteiligung.
Sie erhalten erste Hinweise und Anregungen zur Kompetenzentwicklung.
Sie können diesen Test auch zur Fremdeinschätzung verwenden; die Ergebnisse können dann für die Personalauswahl
oder für Personalentwicklungsgespräche genutzt werden.
Dieser Test wurde erarbeitet vom Arbeitskreis Kompetenz der „Allianz Vielfältige Demokratie“ mit Unterstützung von Prof. Dr. Volker Heyse auf der Grundlage des von ihm mitentwickelten KODE®-KompetenzAtlas. Eine schriftliche Fassung mit weiteren Erläuterungen können sie hier herunterladen.
Bei diesem Test handelt es sich um eine Selbsteinschätzung.
Sie allein beurteilen sich, und Sie allein ziehen für sich persönlich die Ihnen notwendig erscheinenden Konsequenzen aus dem Testergebnis.
Der Fragebogen enthält eine 12-stufige Skala, die zur Beurteilung verwendet wird. Die Bedeutung der einzelnen Werte:
Punkteverteilung der Selbsteinschätzung:
- 1 weniger ausgeprägt
- 2-3 Teilweise ausgeprägt
- 4-5 Ausgeprägt
- 6-7 Deutlich ausgeprägt
- 8-9 Stark ausgeprägt
- 10-11 Sehr stark ausgeprägt
- 12 Übermäßig ausgeprägt
Dieser Test ist komplett anonym. Nur Sie sehen die Auswertung. Ihre Eingaben werden nicht gespeichert.
ANALYTISCHE FÄHIGKEITEN
1.1
1.2
Punkteverteilung der Selbsteinschätzung:
- 1 weniger ausgeprägt
- 2-3 Teilweise ausgeprägt
- 4-5 Ausgeprägt
- 6-7 Deutlich ausgeprägt
- 8-9 Stark ausgeprägt
- 10-11 Sehr stark ausgeprägt
- 12 Übermäßig ausgeprägt
BELASTBARKEIT
2.1
2.2
Punkteverteilung der Selbsteinschätzung:
- 1 weniger ausgeprägt
- 2-3 Teilweise ausgeprägt
- 4-5 Ausgeprägt
- 6-7 Deutlich ausgeprägt
- 8-9 Stark ausgeprägt
- 10-11 Sehr stark ausgeprägt
- 12 Übermäßig ausgeprägt
DIALOGFÄHIGKEIT
3.1
3.2
Punkteverteilung der Selbsteinschätzung:
- 1 weniger ausgeprägt
- 2-3 Teilweise ausgeprägt
- 4-5 Ausgeprägt
- 6-7 Deutlich ausgeprägt
- 8-9 Stark ausgeprägt
- 10-11 Sehr stark ausgeprägt
- 12 Übermäßig ausgeprägt
ERGEBNISORIENTIERTES HANDELN
4.1
4.2
Punkteverteilung der Selbsteinschätzung:
- 1 weniger ausgeprägt
- 2-3 Teilweise ausgeprägt
- 4-5 Ausgeprägt
- 6-7 Deutlich ausgeprägt
- 8-9 Stark ausgeprägt
- 10-11 Sehr stark ausgeprägt
- 12 Übermäßig ausgeprägt
GANZHEITLICHES DENKEN
5.1
5.2
Punkteverteilung der Selbsteinschätzung:
- 1 weniger ausgeprägt
- 2-3 Teilweise ausgeprägt
- 4-5 Ausgeprägt
- 6-7 Deutlich ausgeprägt
- 8-9 Stark ausgeprägt
- 10-11 Sehr stark ausgeprägt
- 12 Übermäßig ausgeprägt
GLAUBWÜRDIGKEIT
6.1
6.2
Punkteverteilung der Selbsteinschätzung:
- 1 weniger ausgeprägt
- 2-3 Teilweise ausgeprägt
- 4-5 Ausgeprägt
- 6-7 Deutlich ausgeprägt
- 8-9 Stark ausgeprägt
- 10-11 Sehr stark ausgeprägt
- 12 Übermäßig ausgeprägt
IMPULSGEBEN
7.1
7.2
Punkteverteilung der Selbsteinschätzung:
- 1 weniger ausgeprägt
- 2-3 Teilweise ausgeprägt
- 4-5 Ausgeprägt
- 6-7 Deutlich ausgeprägt
- 8-9 Stark ausgeprägt
- 10-11 Sehr stark ausgeprägt
- 12 Übermäßig ausgeprägt
KOMMUNIKATIONSFÄHIGKEIT
8.1
8.2
Punkteverteilung der Selbsteinschätzung:
- 1 weniger ausgeprägt
- 2-3 Teilweise ausgeprägt
- 4-5 Ausgeprägt
- 6-7 Deutlich ausgeprägt
- 8-9 Stark ausgeprägt
- 10-11 Sehr stark ausgeprägt
- 12 Übermäßig ausgeprägt
KONFLIKTLÖSUNGSFÄHIGKEIT
9.1
9.2
Punkteverteilung der Selbsteinschätzung:
- 1 weniger ausgeprägt
- 2-3 Teilweise ausgeprägt
- 4-5 Ausgeprägt
- 6-7 Deutlich ausgeprägt
- 8-9 Stark ausgeprägt
- 10-11 Sehr stark ausgeprägt
- 12 Übermäßig ausgeprägt
PROJEKTMANAGEMENT
10.1
10.2
Punkteverteilung der Selbsteinschätzung:
- 1 weniger ausgeprägt
- 2-3 Teilweise ausgeprägt
- 4-5 Ausgeprägt
- 6-7 Deutlich ausgeprägt
- 8-9 Stark ausgeprägt
- 10-11 Sehr stark ausgeprägt
- 12 Übermäßig ausgeprägt
SELBSTMANAGEMENT
11.1
11.2
Punkteverteilung der Selbsteinschätzung:
- 1 weniger ausgeprägt
- 2-3 Teilweise ausgeprägt
- 4-5 Ausgeprägt
- 6-7 Deutlich ausgeprägt
- 8-9 Stark ausgeprägt
- 10-11 Sehr stark ausgeprägt
- 12 Übermäßig ausgeprägt
WERTHALTUNGEN
12.1
12.2
Test abgeschlossen. Schauen Sie sich die Auswertung an indem Sie "Ergebnis anzeigen" klicken.
Punkteverteilung der Selbsteinschätzung:
- 1 weniger ausgeprägt
- 2-3 Teilweise ausgeprägt
- 4-5 Ausgeprägt
- 6-7 Deutlich ausgeprägt
- 8-9 Stark ausgeprägt
- 10-11 Sehr stark ausgeprägt
- 12 Übermäßig ausgeprägt
Ihr Ergebnis
123456789101112 ANALYTISCHE FÄHIGKEITEN
Keine Antwort
Vervollkommnen Sie Ihre analytischen Fähigkeiten. Nutzen Sie z. B. Checklisten, die sach und faktenkonzentrierte Fragen enthalten und die Sie zu wichtigen Einschätzungen und Erkenntnissen führen. Nutzen Sie Mindmap- oder ähnliche Techniken, um zu lernen, wie Sie Ihre Ideen strukturieren. Wichtig ist, dass Sie sich im Vorab Ihrer Analysen über die Vielfalt zu beachtender Aspekte, Kennzahlen, Zusammenhänge informieren und auf vorhandene Denkzeuge und Erfahrungen zurückgreifen.
Ihre analytischen Fähigkeiten befähigen Sie zur Durchführung von Bürgerbeteiligungsprozessen. Wenn Sie innerhalb des Korridors ganz links außen liegen, können Sie sich durch Praxis, Einholung von Feedback, Coachingmaßnahmen, Trainings etc. noch verbessern.
Es besteht die Gefahr, dass Sie unbeweglich und starr wirken. Versuchen Sie nicht immer, alles auf einen rationalen Kern zurückzuführen und analytisch zu erschließen.
123456789101112 BELASTBARKEIT
Keine Antwort
Phasen der angestrengten geistigen Arbeit sollten Sie unbedingt und planmäßig Phasen der Erholung – möglichst mit körperlichem Ausgleich – folgen lassen. Dabei geht es nicht nur im engeren Sinne um Erholung und „Abschalten“, sondern auch um die willentlich herbeigeführte Stimulierung der nachfolgenden geistigen und manuellen Tätigkeiten sowie die Kompensation einseitig geistiger Beanspruchungen. Dazu gehören Sport, Entspannungsübungen, gesunde Ernährung, Organisation des Arbeits- und Freizeitumfeldes, regelmäßiger Urlaub, evtl. auch eine Beratung oder Therapie.
Ihre Belastbarkeit befähigt Sie zur Durchführung von Bürgerbeteiligungsprozessen. Wenn Sie innerhalb des Korridors ganz links außen liegen, können Sie sich durch Praxis, Einholung von Feedback, Coachingmaßnahmen, Trainings etc. noch verbessern.
Es besteht die Gefahr, dass Sie sich zu viel auf den Tisch holen. Da Sie mehr an Belastung aushalten als andere, muten Sie sich und anderen möglicherweise zu viel zu.
123456789101112 DIALOGFÄHIGKEIT
Keine Antwort
Üben Sie eine freundliche Haltung für Gespräche ein. Stellen Sie höflich präzise Fragen, um dem Gegenüber auch richtige, präzise Antworten zu ermöglichen. Hören Sie Ihrem Gesprächspartner aufmerksam zu und erwecken Sie damit das notwendige Vertrauen für die nachfolgende dialogische Kommunikation. Interpretieren Sie nicht vorschnell die Aussagen des anderen. Bleiben Sie aufgeschlossen für das, was Ihr Gesprächspartner Ihnen sagt. Schreiben Sie Zusagen und die wichtigsten gemeinsamen Standpunkte auf, um Missverständnissen und Vergesslichkeit vorzubeugen. Sprechen Sie natürlich, um eine offene, gute Gesprächsatmosphäre zu schaffen.
Ihre Dialogfähigkeit befähigt Sie zur Durchführung von Bürgerbeteiligungsprozessen. Wenn Sie innerhalb des Korridors ganz links außen liegen, können Sie sich durch Praxis, Einholung von Feedback, Coachingmaßnahmen, Trainings etc. noch verbessern.
Sie vertrauen anderen zu viel (an), sind mitunter zu offenherzig. Sie idealisieren neue Beziehungen.
123456789101112 ERGEBNISORIENTIERTES HANDELN
Keine Antwort
Erweitern oder verstärken Sie Ihr ergebnisorientiertes Handeln, indem Sie das mit kleinen, aufeinander aufbauenden Schritten tun. Sprechen Sie über die erreichten Ergebnisse oder führen Sie ein Ergebnisprotokoll-Tagebuch über Monate. Beantworten Sie für sich die folgenden Fragen und schreiben Sie die Antworten in Stichworten auf: „Was habe ich in den letzten fünf Tagen tatsächlich erreicht?“ Gehen Sie bewusst auch auf kleine Ergebnisse ein, denn diese führen häufig zu einem großen Erfolgserlebnis und zu einer Erhöhung von Selbstvertrauen und Selbstachtung, wenn man sie nicht in der Hektik des Alltags übersieht. Machen Sie sich wöchentliche Vorgaben und kontrollieren Sie sie am Ende der Woche konsequent. Planen Sie jedoch realistisch und übernehmen Sie sich nicht durch zu viele Ziele und Aktionen.
Ihr ergebnisorientiertes Handeln befähigt Sie zur Durchführung von Bürgerbeteiligungsprozessen. Wenn Sie innerhalb des Korridors ganz links außen liegen, können Sie sich durch Praxis, Einholung von Feedback, Coachingmaßnahmen, Trainings etc. noch verbessern.
Sie stellen Erfolg über alles; um des Ergebnisses willen klammern Sie aus oder verdrängen wichtige andere Bedingungen oder Beziehungen.
123456789101112 GANZHEITLICHES DENKEN
Keine Antwort
Schulen Sie Ihr ganzheitliches Denken, indem Sie sich bei jedem Projekt die nachfolgenden Schlüsselfragen stellen:
- Was? Beschreibung der Aktivität oder der hauptsächlichen Operationen
- Wer? Hinweis auf die Ausführenden der Arbeitsschritte und genaue Angaben zu den einzelnen Personen und Stellen
- Wo? Räumliche Anordnung des Projekts
- Wann? Zeitpunkt und zeitliche Abfolge der einzelnen Arbeitsschritte
- Wie? Mittel, Methoden und Verfahren zur Verrichtung der Arbeit
- Wie viel? Kontrolleinheiten und Zeiteinheiten
- Warum? Aufgabenziel und Zweck
Ihr ganzheitliches Denken befähigt Sie zur Durchführung von Bürgerbeteiligungsprozessen. Wenn Sie innerhalb des Korridors ganz links außen liegen, können Sie sich durch Praxis, Einholung von Feedback, Coachingmaßnahmen, Trainings etc. noch verbessern.
Sie vernachlässigen Details, sehen alles zu sehr aus generalistischer Sicht und verhalten sich demgemäß. Sie haben Schwierigkeiten, sich mit elementaren Alltagsfragen zu beschäftigen und sich ihnen unterzuordnen.
123456789101112 GLAUBWÜRDIGKEIT
Keine Antwort
Versuchen Sie möglichst sachkundig zu sein. Stellen Sie eine offene Kommunikation sicher. Stellen Sie eine Einheit im Denken, Reden und Handeln sicher. Übernehmen Sie die Verantwortung für eigene Fehler. Vergeben Sie nur Anerkennung, deren Grundlage Sie beurteilen können. Gewinnen Sie Vertrauen durch Vertrauensbeweise und suchen Sie Möglichkeiten, wo Vertrauen gebildet werden kann. Befassen Sie sich mit solchen Fragen wie:
- Unvoreingenommenes Zuhören, andere Sichtweisen verstehen
- Formulieren von Ich-Botschaften
- Richtiges Feedback
- Fragetechniken
- Erkennen und Begegnen von Killerphrasen und -verhalten
Ihre Glaubwürdigkeit befähigt Sie zur Durchführung von Bürgerbeteiligungsprozessen. Wenn Sie innerhalb des Korridors ganz links außen liegen, können Sie sich durch Praxis, Einholung von Feedback, Coachingmaßnahmen, Trainings etc. noch verbessern.
Sie sind zu offen, idealisieren Beziehungen und verhalten sich mitunter übertrieben selbstkritisch oder auch naiv.
123456789101112 IMPULSGEBEN
Keine Antwort
Bestärken und unterstützen Sie einzelne Kollegen bei interessanten Vorhaben. Reichen Sie Vorschläge zu Verbesserungen bzw. zur Umsetzung von Verbesserungen ein und stellen Sie diese zur Diskussion. Leiten Sie interessante Informationen aus eigener Initiative an andere weiter, um diese anzuregen. Geben Sie als Mentor oder Coach für Kollegen fachliche bzw. motivationale Impulse, um deren Leistungen zu unterstützen. Bieten Sie bei privaten Problemen Ihre Hilfe an. Loben Sie für gute Vorschläge oder Leistungen. Bereiten Sie sich auf eine Diskussion, ein Gespräch sehr intensiv mit der Zielstellung vor, den anderen für eine Aufgabe zu begeistern. Versuchen Sie, Führungskräfte davon zu überzeugen, dass die von Ihnen angedachten Veränderungen Verbesserungen bringen. Versuchen Sie, Interessenkonflikte offenzulegen und für produktive Konfliktlösungen einzutreten. Beschäftigen Sie sich mit Sachen, die nicht unmittelbar mit Ihrer Arbeit zusammenhängen, Sie aber auf interessante Überlegungen bringen können.
Ihre Kompetenz beim Impulsgeben befähigt Sie zur Durchführung von Bürgerbeteiligungsprozessen. Wenn Sie innerhalb des Korridors ganz links außen liegen, können Sie sich durch Praxis, Einholung von Feedback, Coachingmaßnahmen, Trainings etc. noch verbessern.
Sie setzen sich übermäßig eifrig für die Um- und Durchsetzung von Neuem ein; wirken auf andere bedrängend, sich aufdrängend.
123456789101112 KOMMUNIKATIONSFÄHIGKEIT
Keine Antwort
Planen Sie einen mehrstufigen Lern- und Übungsprozess ein und bitten Sie eine vertraute Person darum, dass sie in bestimmten zeitlichen Abständen Feedback über Veränderungen gibt. Solche Stufen könnten z. B. sein: Grundlagen: Zuhören lernen, Körpersprache und Gebärden entschlüsseln, Fragen stellen, effizient Notizen machen …; Informationen austauschen: Verständlichkeit und deren Faktoren (Einfachheit, Gliederung, Prägnanz, zusätzliche Stimulanz) üben, Kontakte herstellen, Informationen weiterleiten, Informationstechnologien nutzen, Telefon richtig einsetzen …; Profi-Kommunikation zu verschiedenen Anlässen: Erfolgreiches Briefing, Führen von Einzelgesprächen, Konferenzen leiten, Verhandlungskommunikation, Berichte erstellen …; Außenwirkung: PR, Corporate Identity, interne Kommunikation, Ankommen persönlicher Botschaften bei Dritten …
Ihre Kommunikationsfähigkeit befähigt Sie zur Durchführung von Bürgerbeteiligungsprozessen. Wenn Sie innerhalb des Korridors ganz links außen liegen, können Sie sich durch Praxis, Einholung von Feedback, Coachingmaßnahmen, Trainings etc. noch verbessern.
Sie verhalten sich leutselig und sind schwatzhaft. Sie sind zu sehr auf die Anerkennung durch Dritte aus und davon abhängig.
123456789101112 KONFLIKTLÖSUNGSFÄHIGKEIT
Keine Antwort
Suchen Sie die Erfahrungen anderer im Umgang mit Konflikten; fragen Sie sie, wie sie sich an Ihrer Stelle verhalten hätten oder würden. Suchen Sie ein Konfliktlösungstraining auf und lesen Sie praxisorientierte Literatur hierzu. Folgen Sie diesen Hinweisen zu einer kooperativen Konfliktbewältigung:
- Beginnen Sie in Konfliktgesprächen mit leichten Punkten, die eine schnelle Einigung zulassen.
- Suche Sie nach Gemeinsamkeiten.
- Legen Sie gemeinsam einen Rahmen fest.
- Legen Sie die Gesprächsfolge fest.
- Gewährleisten Sie eine entspannte Atmosphäre.
- Praktizieren Sie einen Rollentausch.
- Tragen Sie Konflikte nicht in die Öffentlichkeit.
Ihre Konfliktlösungsfähigkeit befähigt Sie zur Durchführung von Bürgerbeteiligungsprozessen. Wenn Sie innerhalb des Korridors ganz links außen liegen, können Sie sich durch Praxis, Einholung von Feedback, Coachingmaßnahmen, Trainings etc. noch verbessern.
Sie bringen ein zu hohes Verständnis für das Handeln von Bürgern, Gruppen … auf; vermitteln auch dann noch zwischen konfligierenden Parteien, wenn konsequente Entscheidungen und Standpunkte notwendig wären.
123456789101112 PROJEKTMANAGEMENT
Keine Antwort
Lernen und erweitern Sie Ihre Kenntnisse in Projektarbeit. Besuchen Sie Trainings, die sowohl die methodisch-systematische Projektbearbeitung als auch die Teamführung berücksichtigen. Lernen Sie dort an praktischen Beispielen (Fallbeispiele, Übungs-Projektteams mit konkreten Aufgaben, Erfolgs- und Mängelanalysen realer Projektteams), Projektteams zusammenzustellen, fachlich und sozial zu leiten und die Leistung des Teams zu bewerten. Übertragen Sie die gewonnenen Erkenntnisse auf die eigene Praxis.
Ihre Beherrschung von Projektmanagement befähigt Sie zur Durchführung von Bürgerbeteiligungsprozessen. Wenn Sie innerhalb des Korridors ganz links außen liegen, können Sie sich durch Praxis, Einholung von Feedback, Coachingmaßnahmen, Trainings etc. noch verbessern.
Sie übertreiben die Projektgruppenarbeit und bevorzugen sie auch dort, wo konzentrierte Einzelarbeit genauso gut wäre. Sie neigen zu Aktionismus.
123456789101112 SELBSTMANAGEMENT
Keine Antwort
Ändern Sie Ihre Einstellungen, um zu einem effizienten Umgang mit der Zeit zu kommen.
Beschäftigen Sie sich intensiv und kontinuierlich mit Erfahrungen anderer im Umgang mit
der Zeit und nutzbaren Methoden und Instrumenten. Nehmen Sie an einem Zeitmanagement-
Seminar teil.
Ermitteln Sie jene, die Ihnen Zeitverlust verursachen, Sie in Ihrem Bemühen um richtigen
Umgang mit der Zeit behindern oder Anstrengungen Ihrerseits „verwässern“. Unternehmen
Sie ihnen gegenüber ganz konkrete Schritte. Treffen Sie sich nötigenfalls mit ihnen,
um die Probleme definitiv auszuräumen. Halten Sie neue Erkenntnisse, die Ihnen kommen,
schriftlich fest. Helfen Sie diskret und möglichst nur unter vier Augen anderen, ihre
schlechten Gewohnheiten im Umgang mit der Zeit abzulegen, bringen Sie ihnen die von
Ihnen bevorzugten Techniken bei.
Ihr Selbstmanagement befähigt Sie zur Durchführung von Bürgerbeteiligungsprozessen. Wenn Sie innerhalb des Korridors ganz links außen liegen, können Sie sich durch Praxis, Einholung von Feedback, Coachingmaßnahmen, Trainings etc. noch verbessern.
Sie verhalten sich übermäßig selbstkontrolliert und sachlich, gehen außerordentlich überlegt vor; dadurch können Sie anderen als distanziert und als schwer einzuordnen erscheinen.
123456789101112 WERTHALTUNGEN
Keine Antwort
Formulieren Sie persönliche Grundannahmen, ein persönliches Leitbild, indem Sie sich fragen:
Wer will ich sein? Was ist gut für mich? Wo will ich etwas leisten? Was ist schlecht für
mich? Was will ich meiden bzw. nicht unterstützen bzw. gar bekämpfen? Wer ist bzw. wird
der Empfänger meiner persönlichen Zuwendung/Sympathie? Was sind meine zentralen
Wertvorstellungen?
Arbeiten Sie persönliche Ziele heraus, indem Sie sich fragen: Warum will ich das tun? Was
will ich bis wann erreicht haben? Wie kann ich diese Ziele erreichen? Wer kann mir dabei
helfen? Welche Störgrößen muss ich schon heute beachten? Wie kontrolliere ich meine
Zielerreichung, woran erkenne ich den Erfolg?
Leiten Sie Maßnahmen ab, indem Sie sich fragen: Wie und auf welchem Wege will ich die
formulierten und somit für mich verbindlichen Ziele erreichen? Wer kann mich wie bei der
Erreichung unterstützen, und wie gewinne ich diejenige Person? Wie müssen die Termine,
Kapazitäten, Budgets sowie das Umsetzungsmanagement realistisch aussehen?
Ihre Werthaltungen befähigen Sie zur Durchführung von Bürgerbeteiligungsprozessen. Wenn Sie innerhalb des Korridors ganz links außen liegen, können Sie sich durch Praxis, Einholung von Feedback, Coachingmaßnahmen, Trainings etc. noch verbessern.
Es besteht die Gefahr, dass Sie Werte und Prinzipien über alles stellen und idealisieren; Sie treten mitunter „weltfremd“ auf.
Punkteverteilung der Selbsteinschätzung:
- 1 weniger ausgeprägt
- 2-3 Teilweise ausgeprägt
- 4-5 Ausgeprägt
- 6-7 Deutlich ausgeprägt
- 8-9 Stark ausgeprägt
- 10-11 Sehr stark ausgeprägt
- 12 Übermäßig ausgeprägt