Projektthemen

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Studie: Duales System kostet die Gesetzliche Krankenversicherung bis zu 145 Euro je Mitglied pro Jahr

Im dualen System der deutschen Krankenversicherung können sich Privatversicherte dem solidarischen Risikoausgleich entziehen. Dies geht zulasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Denn Privatversicherte verdienen nicht nur deutlich besser, sie sind im Durchschnitt auch gesünder als gesetzlich Versicherte. Würden alle Versicherten in die GKV einbezogen, könnten die Beiträge spürbar sinken. Zudem würde dies den sozialen Zusammenhalt stärken.

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Studie: Defizit der Krankenkassen steigt bis 2040 auf fast 50 Milliarden Euro

Der Gesetzlichen Krankenversicherung werden laut aktuellen Berechnungen bis 2040 fast 50 Milliarden Euro fehlen. Grund: Die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben geht auseinander. Um diese Lücke zu schließen, müsste der Beitragssatz von derzeit 14,6 schrittweise auf 16,9 Prozent steigen. Unsere Experten sehen Anpassungen der überalterten Infrastruktur und eine finanzielle Unterstützung des Bundes bei den Beitragssätzen als notwendig an.

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Studie: Gleiche medizinische Leistungen gleich bezahlen

Die Vergütung ärztlicher Leistungen ist in Deutschland vielfältig geregelt. Es gibt unterschiedliche Honorarordnungen für gesetzlich und privat versicherte Patienten, für Behandlungen im Kollektivvertrag oder selektivvertragliche Leistungen. Besonders kompliziert wird es, wenn die gleiche Leistung sowohl in der Arztpraxis als auch im Krankenhaus ambulant erbracht werden kann – und dieser Leistungsbereich nimmt stetig zu. Wie kann ein Vergütungssystem aussehen, das gleiche Leistungen gleich bezahlt, unabhängig davon, von wem oder für wen sie erbracht werden?

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Studie: Gesetzliche Krankenversicherung für Beamte würde Bund und Länder um 60 Milliarden Euro entlasten

Geht es um Gesundheit, ist Deutschland zweigeteilt: Während alle Arbeitnehmer verpflichtet sind, sich gesetzlich krankenzuversichern, nutzen neben Selbstständigen vor allem Beamte die private Krankenversicherung. Wäre die gesetzliche Krankenversicherung auch für die Staatsbediensteten Pflicht, könnten Bund und Länder bis 2030 rund 60 Milliarden Euro einsparen und die Beiträge für alle gesetzlich Versicherten sinken.

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Expertise: Traumatisierte Flüchtlinge werden zu spät und oftmals gar nicht therapiert

Die psychotherapeutische Versorgung von Flüchtlingen ist in Deutschland unzureichend. Zu diesem Schluss kommt eine Expertise im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Dem hohen Anteil traumatisierter Menschen können die wenigen Einrichtungen kaum gerecht werden. 

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Studie: Krankenversicherung für Selbstständige: Wie Geringverdiener entlastet werden

Eine Ausweitung der Krankenversicherungspflicht auf hauptberuflich Selbstständige würde Geringverdiener entlasten. Für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) würde sie keine wesentlichen Mehrbelastungen mit sich bringen.

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Expertise: Gesundheitskarte für Flüchtlinge droht zu scheitern

Länder und Kommunen sperren sich zunehmend gegen die Gesundheitskarte für Asylsuchende. Während im Februar nur Bayern und Sachsen die Einführung der Gesundheitskarte abgelehnt hatten, wurde deren Einführung mittlerweile auch in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt gestoppt.

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IMPULSPAPIER: SPOTLIGHT Gesundheit

SPOTLIGHT GESUNDHEIT ist ein Impulspapier des Programms "Versorgung verbessern - Patienten informieren" der Bertelsmann Stiftung. Es erscheint in unregelmäßigen Abständen mehrmals pro Jahr und beschäftigt sich mit aktuellen Themen und Herausforderungen im Gesundheitswesen.

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Tagung: Perspektiven für eine Reform der Krankenversicherung

 13. Mai 2013 (Berlin): Gemeinsame Tagung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes und der Bertelsmann Stiftung zur Integrierten Krankenversicherung

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Zehn-Punkte-Plan: Schritte auf dem Weg zur Integrierten Krankenversicherung

Die Bertelsmann Stiftung und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) sprechen sich für eine Zusammenführung der gesetzlichen (GKV) und privaten (PKV) Krankenversicherung aus. Dazu haben Sie einen Zehn-Punkte-Plan erstellt.

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Interview: "Es sind die Bürger, für die das Gesundheitssystem da ist"

Kompetente Patienten, eine konsequent am Bedarf ausgerichtete Gesundheitsversorgung und stabile finanzielle Grundlagen: Im Interview erläutert Programmdirektor Uwe Schwenk, warum sich das Gesundheitssystem stärker an den Bürgern ausrichten muss und welche Schwerpunkte die Bertelsmann Stiftung im Bereich „Gesundheit“ setzt.