68 Prozent der Menschen in Deutschland fehlen positive Zukunftsbilder für unsere Gesellschaft. Sie kritisieren, dass politische Entscheidungen heute nur selten langfristigen Ideen folgen (60 Prozent). Hinzu kommt ein verbreiteter Pessimismus: 52 Prozent der Menschen in Deutschland glauben, dass es zukünftigen Generationen in Deutschland schlechter gehen wird als heutigen Generationen. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung der Bertelsmann Stiftung, die die gemeinnützige Institution gemeinsam mit YouGov für die Studie Demokratie braucht Zukunft erhoben hat.
Blickt man jedoch auf die junge Generation, zeigt sich ein anderes, ein positiveres Bild: Junge Menschen sind weniger unzufrieden mit der Demokratie und deutlich optimistischer als viele Ältere. Nur ein Drittel (31 Prozent) der 18- bis 29-Jährigen ist unzufrieden mit dem Funktionieren des politischen Systems, während es unter den 40- bis 49-Jährigen fast die Hälfte ist (44 Prozent). Sie sind vor allem bereit, politische Entscheidungen stärker an den Bedürfnissen zukünftiger Generationen auszurichten.


