Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

Hürdenlauf zur Wahlurne

Warum die Stimmabgabe für junge Menschen kein Selbstläufer ist

Ausgabeart
PDF
Erscheinungstermin
24.02.2026
DOI
10.11586/2025111
Auflage
1. Auflage

Preis

kostenlos

Beschreibung

Junge Menschen sind die Altersgruppe mit der niedrigsten Wahlbeteiligung. Unsere Studie untersucht die Ursachen und zeigt Handlungsoptionen auf, wie dies geändert werden kann. 

Wahlabstinenz unter jungen Menschen sollte nicht mit politischer Gleichgültigkeit gleichgesetzt werden. Junge Menschen sind politisch interessiert und zeichnen sich durch hohes Vertrauen in Politik aus – trotzdem wählen sie seltener. 

Die Studie identifiziert vier Hürden, die den Gang ins Wahllokal für junge Menschen erschweren und macht Vorschläge, wie man diese abbauen kann. Beispiele hierfür sind die Etablierung von Wahl-Erinnerungs-SMS seitens der Wahlämter oder die substanzielle Absenkung des Wahlalters. Die Stärkung der Wahlbeteiligung junger Menschen ist gerade in einer alternden Gesellschaft zentral, um resiliente demokratische Strukturen zu schaffen. 

Zugehörige Projekte

Cover Engagement junger Menschen für Demokratie

Wie können die Rechte und Interessen junger Menschen in einer alternden Gesellschaft verhandelt werden, um Perspektiven für die Bürger:innen von morgen zu schaffen?

In der Lebenswelt junger Menschen findet Politik ständig statt - in der Kommune, in Schulen oder in den Sozialen Medien. Dabei werden junge Menschen aber selten zielgruppengerecht adressiert oder beteiligt. Deshalb setzen wir uns für frühe Demokratie- und Engagement-Erfahrungen junger Menschen ein. Dazu arbeiten wir aktiv mit jungen Menschen zusammen und liefern Beiträge für eine gerechtere Gestaltung der Zukunft.

Cover Zukunftsgerechte Politik

Angesichts sich überlagernder gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Herausforderungen ist die Politik in Deutschland damit konfrontiert, kurzfristige Reaktionen mit strategischer Orientierung und Weitsicht zu verbinden. Dies scheint oftmals zu Lasten langfristiger Lösungen und Interessen zu gehen. Hinzu kommt der demografische Wandel, der dazu beiträgt, dass die Belange älterer Menschen aufgrund struktureller Faktoren verstärkt berücksichtigt werden.

 

Mit unserem Projekt wollen wir die Relevanz von Zukunftsgerechtigkeit im politischen und öffentlichen Diskurs stärken. Dazu schaffen wir unter anderem empirische Grundlagen und stärken den Diskurs über Zukunft: gesellschaftlich, in der Politik, aber auch vor Ort. Wir arbeiten dabei mit jungen Menschen zusammen, beziehen ihre Expertise ein und fördern generationenübergreifenden Dialog.