Unternehmen in Deutschland agieren derzeit in einer doppelten Krise: wirtschaftlich unter Druck und zugleich in einem politischen Umfeld, in dem die liberale Demokratie an Stabilität verliert. Vor diesem Hintergrund rücken Unternehmen stärker in den Fokus: als Arbeitgeber, als gesellschaftliche Akteure und als Orte, an denen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und politischen Haltungen täglich zusammenkommen.
Die neue Studie „Unternehmen in der Demokratie: besorgt, willens, gefordert“ untersucht, wie Unternehmen den Zustand der Demokratie wahrnehmen, welches demokratiebezogene Selbstverständnis sie entwickeln und in welcher Form sie sich bereits engagieren. Sie basiert auf einer Unternehmensbefragung im IW-Zukunftspanel, qualitativen Tiefeninterviews sowie Fallstudien zu konkreten Beispielen unternehmerischen Demokratieengagements.


