Teilnahmerekord in Hamburg: 100 Open-Data-Interessierte waren beim 5. Open Data Barcamp der Bertelsmann Stiftung

Zum kleinen Jubiläum hat das Open Data Barcamp mit einem Teilnahmerekord aufgewartet: Mehr als 100 Interessierte aus Verwaltungen und der Zivilgesellschaft kamen am 22. April 2026 nach Hamburg, um über neue Trends und Entwicklungen zu diskutieren. Das Interesse war mit 24 angebotenen Sessions so groß, dass spontan zusätzliche Räumlichkeiten organisiert wurden.

Ansprechpartner

Foto Mario Wiedemann
Mario Wiedemann
Senior Project Manager
Foto Bürge Uprak
Bürge Uprak
Project Manager
Foto Petra Beckhoff
Petra Beckhoff
Project Assistant

Nach Bochum, Köln, Frankfurt am Main und Erfurt wurde es diesmal Zeit, für eine Veranstaltung im Norden: So gastierte die inzwischen 5. Ausgabe des Open Data Barcamps diesmal in Hamburg. Ausrichter des kostenfreien Events war die Bertelsmann Stiftung. Dabei wurde es schon am Vorabend beim Get-together und Speed-Networking voll. Nahezu alle Barcamp-Teilnehmer:innen nutzten die Möglichkeit, sich bereits am Vorabend auszutauschen und kennenzulernen.

Teilnehmer beim 4. Open Data Barcamp
Camera

Open Data Barcamp als feste Institution

Zum bewährten Open Data Barcamp begrüßte Mario Wiedemann, Senior Project Manager im Projekt “Daten für die Gesellschaft”, die Teilnehmer:innen in den Design Offices mit den Worten: „Über 110 Anmeldungen für ein so nischiges Thema ist eine richtig tolle Zahl.“ Das Format habe sich etabliert und sei eine feste Institution geworden. „Es wird richtig viel Input und Möglichkeit zum Netzwerken geben.“

Nach der Begrüßung stellten die Teilnehmer:innen ihre Sessions vor, denn beim Barcamp bestimmen die Teilnehmer:innen das Programm. Nach dem Pitch wurden die Sessions je nach Interessenbekundung aus dem Publikum auf die einzelnen Räume verteilt. Geplant hatte man mit 16 Sessions à 45 Minuten. Insgesamt wurden es dann 24 Sessions, so dass auch die Lounge und der Innenhof noch mitgenutzt wurden. Dabei ermöglichten es die kurzen Slots, dass die Teilnehmer:innen an dem Tag an möglichst vielen Sessions dabei sein konnten.

In den Sessions ging es unter anderem um:

  • Mit KI kommunale Daten des Wegweiser Kommune explorieren
  • Anforderungen an die Datenbereitstellung in Hamburg
  • Eine Neuauflage des Open Data Rankings der Open Knowledge Foundation 
  • Von Daten zu Mehrwert: eine nutzendenzentrierte Perspektive auf Open Data

Helena Peltonen-Gassmann von Transparency International war zum dritten Mal beim Open Data Barcamp. Das Event sei deshalb so wichtig, „weil hier so gute Dialoge zwischen der Zivilgesellschaft und der Verwaltung stattfinden“, sagte sie.

Neue Impulse bekommen und Erfahrungen einbringen

Christian Horn von der Senatskanzlei Hamburg stellte eine Session zum Bereich Shared und Open Data in Hamburg vor. „Wir haben beispielsweise hier heute mitgenommen, dass wenn wir Pressemeldungen veröffentlichen, dass wir da die Daten auch vernünftig aufbereitet mitliefern und nicht wie bisher nur als PDF“, berichtete er. Zudem konnte er seine jahrelange Erfahrung im Open-Data-Bereich in den anderen Sessions einbringen.

Die zwei Säulen des Open-Data-Barcamps: Inhalte und Vernetzung

Vernetzung war auch diesmal ein zentrales Anliegen. Viele Teilnehmer:innen kamen aus Behörden und Organisationen, in denen sie weitgehend allein für das Thema Open Data zuständig sind. Für sie bot das Barcamp nicht nur fachlichen Input, sondern auch den wichtigen Austausch unter Gleichgesinnten. In den Pausen, beim Mittagessen und beim Get together entstanden neue Kontakte und Ideen für zukünftige Kooperationen.

Alle Protokolle zu den Sessions sind hier einsehbar. Zudem hat eine Sketchnoterin den Tag begleitet und von ausgewählten Sessions Graphic Recordings erstellt, die eine visuelle Zusammenfassung der Sessions präsentieren.

Haben Sie Interesse? Melden Sie sich hier an!

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme an unserem Austauschformat zu Open Data in Kommunen haben, melden Sie sich bitte hier an! Sie können sich auch anmelden, wenn Sie am kommenden Termin nicht teilnehmen können. In diesem Falle nehmen wir Sie in den Verteiler für künftige Veranstaltungen auf.