Der Musterdatenkatalog unterstützte Kommunen in den vergangenen Jahren bei verschiedenen Vorhaben rund um Open Data. Die Open Data Informationsstelle der Stadt Berlin beispielsweise hat den Katalog als Grundlage für eine Liste der 100 relevantesten offenen Datensätzefür die Berliner Stadtgesellschaft genutzt. Dazu wurde eine frühere Version des Musterdatenkatalogs mit rund 300 Musterdatensätzen anhand diverser Kriterien auf 100 Datensätze verdichtet.
Thomas Tursics, Leiter von GovData bei der FITKO, bestätigt die Wirkung: “Der Musterdatenkatalog ist Inspiration für Neulinge, Kompass für Profis und Benchmark für alle: Er macht Potenziale sichtbar und ermöglicht den direkten Vergleich, damit Städte und Gemeinden voneinander lernen und noch besser werden können.”
Zahlreiche Informationsangebote zu Open Data weisen im Internet auf den Musterdatenkatalog hin. Außerdem wird er von GovData in seinen Erläuterungen zum Metadatenstandard DCAT-AP.de Kommunen zur Nutzung empfohlen. Gerade kleinere Kommunen erhalten eine Orientierung, welche Datensätze mit vertretbarem Aufwand veröffentlicht werden können.
Der Transfer von der Bertelsmann Stiftung zu GovData eröffnet nun die Möglichkeit, den Katalog noch strukturierter ins deutsche Open-Data-Ökosystem der Verwaltung einzubauen, da GovData hier einer der zentralen Akteure ist.
Der Leiter des Produktmanagements bei der FITKO, Stephan Bartholmei, erklärt die Motivation zur Übernahme: “Die FITKO rückt noch näher an die kommunale Basis. Der Musterdatenkatalog ist kein theoretisches Konzept, sondern ein Werkzeug aus der Praxis für die Praxis. Unser Ziel ist es, die Hürden für Open Data so tief wie möglich zu hängen, damit jede Kommune – egal welcher Größe – ihre Verwaltungsdaten öffnen kann.”