Die konkrete Datenherausforderung besteht darin, Wege zu finden, wie die umfangreichen Datenlage des Wegweisers in konkrete Kommunikationsformate übersetzt werden kann. Die Daten selbst liegen größtenteils in guter Qualität vor, doch bisher fehlt es an Formaten, die den Mehrwert schnell sichtbar machen und eine breite externe Nutzung anregen. Gefragt sind Ansätze, die komplexe Informationen verdichten, visualisieren und mit narrativen Elementen verknüpfen, ohne dass dafür dauerhaft ein großes Analyseteam nötig wäre.
Mögliche Fragestellungen: Wie lassen sich aus den vorhandenen Indikatoren pointierte Data Storys entwickeln? Welche Visualisierungen oder Kurzanalysen könnten Aufmerksamkeit erzeugen? Inwiefern kann die Kombination mit externen Datenquellen zusätzliche Relevanz schaffen? Welche Kanäle würde man für welche Analyseform am besten nutzen? Es sollen erste prototypische Ideen erarbeitet werden, die in die Kommunikationsstrategie des Wegweisers Kommune einfließen können.
Wir wollen herausarbeiten, wie die Daten des Wegweisers Kommune so aufbereitet und kommuniziert werden können, dass sie über den Kreis von Fachanwender:innen hinaus genutzt werden. Im Fokus steht die Entwicklung von prototypischen Kommunikationsformaten, die komplexe Daten in verständliche, wirkungsvolle Geschichten und Visualisierungen übersetzen.
Obwohl Daten zur demografischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung in Kommunen verfügbar sind, werden sie in Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit oft nicht genutzt, weil Zugänge und Aufbereitungen fehlen oder die Quellen (z. B. der Wegweiser) nicht bekannt sind. Damit bleiben Potenziale für faktenbasierte Diskussionen, politische Entscheidungen und gesellschaftliches Lernen ungenutzt.
Wir möchten erreichen, dass die Daten des Wegweisers Kommune sichtbarer, anschlussfähiger und wirkungsvoller eingesetzt werden – sowohl im gesellschaftlichen Diskurs als auch in der medialen Berichterstattung. Langfristig sollen datenbasierte Formate dazu beitragen, gesellschaftliche Debatten zu versachlichen, lokale Unterschiede verständlich zu machen und Kommunen Impulse für Handeln und Gestaltung zu geben.
Wir versprechen uns von der Diskussion mit den Volunteers kreative Impulse. Besonders wertvoll ist für uns der Blick von außen: Welche Formate würden sie selbst spannend finden? Welche Datenstorys lassen sich mit vertretbarem Aufwand entwickeln? Und wie können Visualisierungen oder Narrative gestaltet werden, damit sie in der Öffentlichkeit ihre geplante Wirkung entfalten? Die Diskussion soll uns helfen, Ideen zu priorisieren und konkrete Ansätze zu identifizieren.