Prof. em. Dr. Dietrich Thränhardt, der vor kurzem einen Policy Brief für die Bertelsmann Stiftung veröffentlicht hat (Die Zukunft der ukrainischen Flüchtlinge in Europa), zog ein bislang gemischtes Fazit: Einerseits haben es Deutschland und Europa geschafft, insgesamt 4 Mio. Schutzsuchende aus der Ukraine erfolgreich aufzunehmen. Kommunen, Zivilgesellschaft, Wirtschaft haben jeweils einen herausragenden Beitrag dazu geleistet. Andererseits ist die bisherige Integration der Ukrainer:innen in den Arbeitsmarkt in Deutschland mit ca. 40% Arbeitsintegration viel langsamer erfolgt als in den Nachbarländern mit über 66% (insbesondere den östlichen Nachbarn). Vor allem aber, so Thränhardt, bestehe ein umfangreicher Neuregelungsbedarf. Er empfiehlt hierfür eine Reihe von Übergangsreglungen. In einer Neugestaltung sieht er eine Chance! zur Präsentation
Iryna Zefran stellte able-ngo.com vor. Able steht für Act-build-lead-engage. Gegründet wurde able.ngo 2020, also vor Ausbruch des Angriffskriegs in der Ukraine, während der Corona-Pandemie. Die Initiative umfasst 54 Ehrenamtliche. Das Motto: „Information ist der Einstieg – Begegnung aktiviert“. Daher steht der persönliche Austausch im Vordergrund. Doch auch Trainings, Weiterbildungen und Jobcoachings mit etwa 400 Teilnehmenden finden statt. Für Frauen aus der Ukraine gibt es zudem einen Sprachclub, der von 64 Frauen angenommen wird. Able-ngo kooperiert innerhalb eines Netzwerkes zivilgesellschaftlicher Organisationen. Auch Kommunalverwaltungen sind für eine Zusammenarbeit willkommen. zur Präsentation


