Blick auf die Bühne des Forums "Wo andere Urlaub machen - Arbeiten im ländlichen Raum" des Kongresses "Faszination 4.0 ARBEIT".Blick auf die Bühne des Forums "Wo andere Urlaub machen - Arbeiten im ländlichen Raum" des Kongresses "Faszination 4.0 ARBEIT".Blick auf die Bühne des Forums "Wo andere Urlaub machen - Arbeiten im ländlichen Raum" des Kongresses "Faszination 4.0 ARBEIT".
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Veranstaltung: Wo andere Urlaub machen - Arbeiten im ländlichen Raum

Was bedeutet die Digitalisierung der Arbeitswelt für Unternehmen und Unternehmer? Wie verändern sich Arbeitsbedingungen, Anforderungsprofile, Qualifizierung und die Zusammenarbeit in Betrieben? Wie können diese Veränderungen zum Wohle der Beschäftigten (kollaborativ) gestaltet werden? Diese Fragen diskutierten am vergangenen Montag in Bielefeld über 400 Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und zahlreichen Projekten aus Ostwestfalen Lippe.

Was bedeutet die Digitalisierung der Arbeitswelt für Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Wie verändern sich Arbeitsbedingungen, Anforderungsprofile, Qualifizierung und die Zusammenarbeit in Betrieben? Wie können diese Veränderungen zum Wohle der Beschäftigten gestaltet werden? 

Unternehmen stehen vor der Herausforderung der digitalen Transformation und suchen zur Beantwortung dieser Fragen nach konkreten Lösungen. Am vergangenen Montag trafen sich in der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld über 400 Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und zahlreichen Projekten aus Ostwestfalen Lippe, um greifbare Lösungen und Trends zu diskutieren.

Unter dem Thema „Wo andere Urlaub machen. Arbeiten im ländlichen Raum“ entstand in der Vorbereitung des Kongresses eine Kooperation der Projekte „Smart Country“ und „Betriebliche Arbeitswelt in der Digitalisierung“ der Bertelsmann Stiftung, die zusammen mit der OstWesfalenLippe GmbH, dem Technologienetzwerk it´s OWL sowie OWL Maschinenbau den Kongress „Faszination 4.0 – Arbeit“ ins Leben rief. 

Bild: © OWL GmbH

Die Chancen und Möglichkeiten, die die Digitalisierung des ländlichen Raumes eröffnen, war Thema eines von vier Fachforen. Mario Wiedemann (Smart Country) diskutierte gemeinsam mit den Referenten Tobias Kremkau (Head of Coworking, St. Oberholz Berlin), Antonia Polkehn (Sparda-Bank Berlin) und Ulrich Bähr (Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig Holstein) über das Konzept der derzeit boomenden CoWorking-Spaces. Diese finden sich sowohl in Ballungszentren wie auch in Kleinstädten, zunehmend aber auch in Urlaubsregionen und in ländlichen, eher strukturschwachen Regionen. Sie ermöglichen ein ortsunabhängiges, vernetztes, flexibles arbeiten.

Der Faktor Arbeit könnte in Zukunft eine Entscheidung für das Leben auf dem Land begünstigen. Bisher waren wir es gewohnt, dass der Mensch zur Arbeit kommt. Die hohen Pendlerzahlen in Deutschland sind sichtbares Zeichen dafür. Die Distanz vom Wohn- zum Arbeitsort durfte daher nicht zu groß sein. Heute kommt die (digitale) Arbeit zu den Menschen. Auf dem Land könnten sich also Leben und Arbeit kombinieren lassen – vorausgesetzt die (digitale) Infrastruktur stimmt. Auch für kleinere Städte und Gemeinden ergeben sich durch Coworking Spaces neue Gestaltungsmöglichkeiten, eine attraktive Infrastruktur anzubieten.

In den übrigen Foren waren interessierte Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Verwaltung eingeladen, in der Ravensberger Spinnerei eine Reise in die digitale Arbeitswelt zu unternehmen. Bildungsanbieter und –träger präsentierten zeitgemäße digitale Bildungsansätze und ein weiteres Forum lud zu einem Sightseeing in „New Work“ ein.

In unserem Smart Country Blog erfahren Sie mehr über das Forum „Wo andere Urlaub machen – Arbeiten im ländlichen Raum“.

Dieser Text stammt im Original von Anke Hoffmann (Zukunft der Arbeit) und wurde von Mario Wiedemann angepasst.

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