gestelltes Gruppenfoto weiblicher Führungskräfte
Bertelsmann Stiftung

Frauen schätzen Netzwerk: „Ich brauche diesen Kreis!“

Auch nach den Trainings bleiben die Führungskräfte in Kontakt.  

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Im November trafen sich wieder einige Jahrgangsgruppen der Executive Trainings: Women and Cultural Change, um den offenen und ehrlichen Austausch mit den inzwischen sehr vertraut gewordenen Seminarkolleginnen fortzusetzen: „2009“ bei der Fraport AG, „2011“ bei der DHL in Bonn und die „2012er“ einmal im Düsseldorfer Büro des Magazins FOCUS sowie bei der UFA in Potsdam. Ein erstes Follow-up ist noch fester Bestandteil des Konzepts, um mit den Teilnehmern zu besprechen, wie es ihnen mit dem zuvor verabschiedeten Handlungskonzept ergangen ist und auch, um weitere Schritte zu planen. Danach treffen sich die Alumni selbstorganisiert. Dazu erlernen sie im Training die Methodik der kollegialen Fallberatung und andere Arbeitsformen zur Selbststeuerung.

Die „jüngste“ Gruppe des Executive Trainings traf sich kürzlich in den Räumlichkeiten einer Teilnehmerin der ProSieben Sat1 Media AG in München. Als Referentin begrüßte die Gruppe Heidi Stopper, Vorstand Human Resources.  Frau Stopper hielt einen bunten Fächer an Karrieretipps für die weiblichen Führungskräfte bereit. So empfahl sie, in jeder Organisation die fünf einflussreichsten Key-Player für ein berufliches Weiterkommen persönlich kennenzulernen. Heidi Stopper: „Unterschätzen Sie niemals ein solches Netzwerk!“ Außerdem solle man sich stets selbst fragen: „Was brauche ich persönlich, um einen top Job zu machen?“ Wer im Bewerbungsgespräch zu sehr darauf achte, möglichst alle Kriterien zu erfüllen, vergesse, knallhart zu verhandeln.  Sie selbst habe zur Zeit einer beruflichen Station bei EADS eingefordert, wegen ihres siebenjährigen Sohnes am Freitag im Homeoffice zu arbeiten - mit Erfolg.  Außerdem solle man sich immer auf seine Stärken konzentrieren. „Wer 30 Jahre lang an seinen Schwächen arbeitet, wird allenfalls mittelmäßig, wer aber in seine Stärken investiert, wird brilliant und hat auch noch Spaß!“, so Heidi Stopper.

Die Managerinnen waren nach den zwei Tagen erneut voll des Lobes für das einzigartige Design der Executive Trainings. Kommentare wie „Die zwei Tage waren eine totale Stärkung“, „Ich kam in Aufregung und gehe in Ruhe“ und nicht zuletzt „Ich brauche diesen Kreis für meine Führungsarbeit!“ ließen die Trainerinnen und das Kompetenzzentrum Führung und Unternehmenskultur die Früchte ihrer Arbeit ernten.

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