geöffnete OP-Tür mit Blick auf ein Dorf

Versorgungsstrukturen patientenorientiert gestalten - Know-how nutzen und Akteure vor Ort unterstützen

Kleine, nicht spezialisierte Kliniken sind häufig defizitär und nicht auf schwere Notfälle und komplexere Behandlungen ausgerichtet. In ländlichen Gebieten mit erhöhtem Fachkräftemangel und einer alternden, multimorbiden Bevölkerung sind sie jedoch oftmals die einzige verbliebene Versorgungsstruktur und zudem ein ökonomischer Standortfaktor. Mit unserem Projekt „Versorgungsstrukturen patientenorientiert gestalten“ wollen wir den bedarfs- und qualitätsorientierten Umbau der Gesundheitsversorgung Schub geben. Damit dieser komplexe Transformationsprozess gelingen kann, setzen wir auf Know-how-Transfer und die Unterstützung der Akteure vor Ort. 

Kontakt

Foto Johannes Leinert
Dr. Johannes Leinert
Senior Project Manager
Foto Christian Schilcher
Dr. Christian Schilcher
Project Manager
Foto Jan Böcken
Dr. Jan Böcken
Senior Project Manager
Foto Hans Jörg Rothen
Hans Jörg Rothen
Project Manager
Foto Christina Reich
Christina Reich
Program Assistant

 

Der Konsolidierungsprozess in der Krankenhauslandschaft, der bereits vor der Corona-Pandemie begonnen hat, wird sich durch die zunehmende Ambulantisierung von stationären Leistungen in den kommenden Jahren fortsetzen. Für ländliche Regionen bedeutet dies, dass sie Angebotsstrukturen aufbauen müssen, die diesem ‚hybriden‘ Bedarf gerecht werden und mit den vorhandenen Finanz- und Personalressourcen sorgsam umgehen. Kleine Krankenhäuser, die als rein stationäre Einheiten nicht mehr funktionieren, könnten künftig als ambulant-teilstationäre, integrierte Zentren einen wichtigen Versorgungsauftrag übernehmen. Voraussetzung dafür ist, dass sie den dafür notwendigen Transformationsprozess – im Kontext der jeweiligen regionalen Versorgungslandschaft – auf sich nehmen.

Entscheidungs- und Interessensträger einbinden

Das Projekt „Versorgungsstrukturen patientenorientiert gestalten“ zielt darauf ab, die vor Ort Handelnden mit relevantem Knowhow zu unterstützen und so den bedarfs- und qualitätsorientierten Umbau der Versorgungslandschaft im ländlichen Raum Schub zu verleihen. Dabei sollen insbesondere die kommunikativen Aspekte im Fokus stehen: von der rechtzeitigen Einbindung der maßgeblichen Entscheidungs- und Interessenträger über die Aufbereitung der relevanten Informationen bis hin zur Kommunikation in die und mit der betroffenen Bevölkerung.