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Das Projekt: Prävention als Motor für gelingendes Aufwachsen von Kindern

Seit 2012 engagieren sich die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit 18 Modellkommunen in der Initiative "Kein Kind zurücklassen!" (KeKiz). Ziel dieser Initiative ist es,  allen Kindern und Jugendlichen bestmögliche Chancen für ein gelingendes Aufwachsen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen - und das unabhängig von ihrer Herkunft.

Neue Schwerpunkte

"Zeigen, was wirkt" - das war und ist das Ziel der wissenschaftlichen Begleitforschung im Modellvorhaben KeKiz: "Denn gut gemeint, ist nicht immer gut gemacht. Nur wenn wir wissen, unter welchen Voraussetzungen Prävention gelingt, können wir Kinder gezielt und wirkungsorientiert unterstützen" - so Brigitte Mohn, Mitglied des Vorstands der Bertelsmann Stiftung.

Über einen Zeitraum von vier Jahren (2012 - 2015) haben 18 Modellkommunen am Paradigemenwechsel "Vom Kind her denken" gearbeitet und gute Lösungen der Vernetzung entwickelt. Während des gesamten Prozesses wurden unterschiedliche Akteure, Institutionen und Zuständigkeitsbereiche einbezogen, die für das Aufwachsen von Kindern Verantwortung tragen. Durch dieses Vorgehen konnten die Kommunen ihre Präventionsketten ausbauen.

Ziel war es, an kritischen Punkten in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen eine lückenlose Unterstützung anzubieten.

Präventionskette vom Säugling bis zum Erwachsenen
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Die Bertelsmann Stiftung hat gemeinsam mit einem Konsortium das Gesamtvorhaben wissenschaftlich begleitet. Eine zentrale Erkenntnis: Prävention funktioniert dann, wenn sie wirkungsorientiert, datenbasiert und bedarfsgerecht gesteuert wird. Ein kleinräumliches Monitoring schafft Transparenz  und bietet die Möglichkeit, Zusammenhänge präziser zu analysieren und konkrete Ansatzpunkte für Maßnahmen zu finden.

Die zentralen Erkenntnisse der Begleitforschung der ersten Projektphase finden Sie hier

Ergebnisse zu einzelnen Teilbereichen finden Sie in unseren Werkstattberichten.

Ab 2016 werden nun die Ergebnisse des Modellvorhabens landesweit verbreitet und einzelne Forschungsfragen auf Basis der Erkenntnisse aus der Modellphase intensiver verfolgt.

Während das Land NRW sich in der zweiten Phase des Projekts vor allem um den kommunalen Rollout in NRW bemühen wird, arbeitet die Bertelsmann Stiftung  weiter daran, durch wissenschaftliche Analysen und Fallstudien evidenzbasiertes Handlungswissen zu generieren. Darüber hinaus wird die Stiftung den bundesweiten Transfer der Ergebnisse vorantreiben.

Unsere jetzigen Themenschwerpunkte finden Sie in der Projektübersicht

Projekte

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Online-Planspiel: "Unionslabor" für Kindersoftwarepreis TOMMI 2019 nominiert

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