Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Moderator Clemens Brüchert bei der Preisvergabe des Jugend-Engagement-Preises Rheinland-Pfalz am 22. Januar 2021 in der alten Lokhalle in Mainz
© Staatskanzlei RLP / Voß

Preis „Sich einmischen – was bewegen“: Malu Dreyer und Brigitte Mohn zeichnen Jugendprojekte aus

Zum siebten Mal wurde am 22. Januar der Preis „Sich einmischen – was bewegen“ an engagierte Jugendinitiativen vergeben. Der jährliche Wettbewerb, eine gemeinsame Initiative der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und der Bertelsmann Stiftung, unterstützt Jugendliche, eigene Projekte vor Ort zu realisieren. Im Rahmen der aktuellen Wettbewerbsrunde wurden 34 Projekte aus ganz Rheinland-Pfalz mit jeweils 500 Euro gefördert. Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Brigitte Mohn ehrten die jungen Gewinner:innen im Rahmen einer Online-Veranstaltung mit über 200 Teilnehmer:innen.

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Die Projekte zeigen auf vielfältige Weise, „dass man mit Kreativität, Mut und Unterstützung wirklich etwas bewegen kann“, lobte Ministerpräsidentin Malu Dreyer die jungen Gäste. „Wir nehmen das Engagement von jungen Leuten ernst. Es tut unserer Demokratie gut, wenn man sie jung denkt.“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Deshalb sei es wichtig, junge Menschen zum Engagement in Politik und Gesellschaft zu ermutigen und dabei auch von ihnen zu lernen.

In einem Gespräch mit dem Moderator der Veranstaltung, Clemens Brüchert, erklärte Brigitte Mohn:

Der Jugendwettbewerb ist ein nachhaltiges Leuchtturmprojekt in Deutschland zwischen der Landespolitik und vielen Partnern zur Unterstützung der jungen Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und ihrem Einsatz für die Gesellschaft. Nur mit einer langfristigen und politischen Unterstützung und Anerkennung zivilen Engagements schafft man die Fortschreibung der lebendigen Demokratie und der gesellschaftlichen Entwicklung.

Die Ministerpräsidentin und Brigitte Mohn freuten sich besonders, dass es beim siebten Jugend-Engagement-Wettbewerb wieder eine hohe Beteiligung gegeben hat. 48 Projekte aus allen Teilen von Rheinland-Pfalz bewarben sich um die Auszeichnung. Die Jury, die selbst zu zwei Dritteln aus Jugendlichen besteht, wählte 34 Projekte aus.

Normalerweise findet die Überreichung der Preise in einem festlichen Rahmen in der Staatskanzlei statt. Die Ministerpräsidentin bedauerte sehr, dass die Preisverleihung wie so vieles andere in dieser pandemiegeplagten Zeit im virtuellen Raum stattfinden musste. „Aber ich bin sehr froh, dass wir mit den modernen Möglichkeiten von digitalen Veranstaltungsformaten wenigstens weiterhin in Kontakt bleiben und kommunizieren können“, so Malu Dreyer.

Die für eine Auszeichnung ausgewählten Projekte beeindrucken durch ihren Ideenreichtum und die thematische Bandbreite. Sie zeigen, dass Jugendliche mit Engagement, Kreativität, Mut und einer begrenzten Unterstützung etwas bewegen können. Auch in diesem Jahr engagieren sich viele Projekte für Demokratie, Inklusion, Toleranz und sozialen Zusammenhalt. Besonders stark vertreten sind bei der diesjährigen Preisverleihung Projekte mit einem Umweltbezug.

Der Jugend-Engagement-Wettbewerb ist Teil der Beteiligungs- und Dialogplattform „jugendforum rlp“, die die Landesregierung gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung 2012 initiiert hat. Die beteiligten Jugendlichen haben in diesem Kontext vielfach die Bereitschaft und den Wunsch geäußert, selbst stärker aktiv zu werden. Dafür wünschen sie sich vor allem eine unkomplizierte finanzielle Unterstützung. Daraus resultierte die Idee, den Jugend-Engagement-Wettbewerb ins Leben zu rufen. „Sich einmischen – was bewegen“ ist sein Motto. Gruppen und Initiativen von Jugendlichen erhalten seit 2014 durch das Preisgeld die Möglichkeit, ihre Ideen und Vorhaben vor Ort zu realisieren.

Der Jugend-Engagement-Wettbewerb wurde im Land Rheinland-Pfalz verstetigt. Im Rahmen der sieben Jugendwettbewerbe wurden bereits rd. 220 Projekte gefördert, von denen mehrere tausend Jugendliche profitiert haben. Eine finanzielle Beteiligung der Bertelsmann Stiftung erfolgte bis 2015.

Eine Kurzbeschreibung aller 34 Projekte können Sie hier nachlesen.

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