Besonders beeindruckt war Hendrik Jütte davon, wie schnell die Data Volunteers von der Analyse zur Umsetzung kamen. Einige Teilnehmer:innen entwickelten mithilfe von KI-gestützten Werkzeugen direkt erste Entwürfe für das Frontend und Konzepte für eine bedienungsfreundlichere Navigation.
Die Data Volunteers entwickelten Vorschläge, um Entwicklungen in Kommunen leichter sichtbar und vergleichbar zu machen. Welche Lebensbereiche entwickeln sich in meiner Kommune positiv? Wo gibt es Herausforderungen für meine Kommunen? Und welche zusätzlichen Daten könnten helfen, kommunale Entwicklungen besser einzuordnen?
Zu den diskutierten Verbesserungsvorschlägen gehörten beispielsweise stärkere Einbindungen von Pendlerdaten, Arbeitsmarktinformationen oder weiteren sozioökonomischen Kennzahlen. Auch neue Formate wie kommunenspezifische FAQ-Bereiche wurden vorgeschlagen.
Am Ende entstanden drei konkrete Entwürfe. „Einen Entwurf habe ich direkt mitgenommen“, berichtet Jütte.
Die Ergebnisse aus dem DatenDialog wurden in einem Miro-Board dokumentiert, weiter ausgearbeitet und anschließend mit dem technischen Dienstleister des Wegweiser Kommune besprochen. Daraus entstanden konkrete nächste Schritte für die Weiterentwicklung der Plattform.
„Wir haben jetzt eine Bestätigung und eine Grundlage für unsere weitere Arbeit“, sagt Jütte.
Parallel führt das Team aktuell Nutzerbefragungen durch und wertet Nutzungsdaten aus. Die Rückmeldungen aus dem DatenDialog bilden dabei eine von mehreren Perspektiven. Ergänzt werden sie durch direkte Nutzermeinungen sowie Analysen von Tracking-Daten. Gemeinsam sollen diese Erkenntnisse helfen, die zukünftige Entwicklung des Portals datenbasiert auszurichten.
Als besonders wertvoll nannte Hendrik Jütte den externen Blick beim DatenDialog. „Uns fehlte einfach die Perspektive“, sagt Jütte rückblickend. Die Mischung aus Data Scientists, KI-Expertinnen und UX-orientierten Fachleuten habe neue Denkanstöße gebracht. „Du bekommst 100 verschiedene Perspektiven auf ein Thema“, beschreibt er.