Integration in Oldenburg
Thomas Kunsch

Video: Oldenburg.Gemeinsam.Gestalten

 Als Teilnehmer des Transnationalen Netzwerkes "Arrival Cities" und dem Projekt "Angekommen in Deutschland" hat die Stadt Oldenburg in einem mehrmonatigen Prozess ein neues Integrationskonzept auf den Weg gebracht. Dabei wurde besonders großen Wert auf die Beteiligung aller Akteure, die mit Geflüchteten arbeiten, gelegt.

Wie können Hauptamtliche und Ehrenamtliche, Stadtverwaltung, Migrantenorganisationen und Wohlfahrtsverbände so zusammenarbeiten, dass geflüchtete Menschen gut und schnell integriert werden können? Hierzu wurden in Oldenburg mit viel Engagement gemeinsame Ziele und Maßnahmen in den folgenden vier Handlungsfeldern erarbeitet: 1. Sprache und soziale Verständigung, 2, Interkulturelles Lernen, 3. Wohnen und Begegnen, 4. Arbeitsmarkt und Beschäftigung. Ob zusätzliche Sprachkurse oder ehrenamtliche Begleitung zum Jobcenter – die Aktivitäten der vielen verschiedenen haupt- und ehrenamtlichen Akteure können nun gebündelt, zielgerichtet und gut miteinander abgestimmt erfolgen.

Auf dieser Grundlage wird das Integrationskonzept aktualisiert. Oldenburg ist eine der 13 Pilotkommunen im Projekt der Bertelsmann Stiftung. Diese hat diesen partizipativen Prozess durch die Moderatorin und Prozessbegleiterin Kerstin Schmidt begleitet. Verknüpft wurde dieser Prozess mit dem internationalen Projekt „Arrival Cities“. Der Prozess wurde in folgendem Kurzfilm veranschaulicht:

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