2GETHERLAND

Das 2GETHERLAND Camp 2022: 1600, 6 und 0!

Diese drei Zahlen hatten neben den vielen tollen Erfahrungen, neu gefundenen Freund:innen und erfolgreichen Workshops eine ganz besondere Bedeutung für das 2GEHTERLAND. Vom 1.-6. Mai fand das Camp am Werbellinsee zum zweiten Mal statt und war wieder ein großer Erfolg. Über 170 Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren dabei und haben zusammen für faire Chancen junger Menschen gearbeitet. Die erste Erkenntnis ist gleichzeitig positiv wie auch negativ: Bei 1600 Testungen durch unsere 6 Tester wurden 0 positive Coronafälle verzeichnet!

ANSPRECHPARTNER:INNEN

Foto Alexa Meyer-Hamme
Dr. Alexa Meyer-Hamme
Senior Project Manager
Foto Alexandra Schmied
Dr. Alexandra Schmied
Senior Project Manager
Foto Ruth Kordtomeikel-Hiller
Ruth Kordtomeikel-Hiller
Project Assistant
Foto Friederike Lienke
Friederike Lienke
Project Assistant
Foto Anette Stein
Anette Stein
Director

Inhalte

Durch die Corona-Pandemie konnte das zweite 2GETHERLAND nach 2019 erst jetzt stattfinden – dafür aber live und in Farbe! Erneut trafen sich über 170 Kinder, Jugendliche und Erwachsene am Werbellinsee, um für eine ganze Woche generationsübergreifend über faire Chancen junger Menschen zu reden und gemeinsam Lösungen zu finden. Zudem sorgten gemeinsame Freizeitaktivitäten und Erlebnispädagogik auf dem vielseitigen Gelände am Werbellinsee nicht nur für viel Spaß, sondern auch dafür, dass jede:r neue Talente in sich entdecken konnte.

Dank der Kreativität unseres Jugend Expert:innen-Teams JET, der Projekt-Partner:innen und vieler engagierter Stiftungs-Kolleg:innen gab es ein volles Programm: Von einer Tour de Camp, wo das Gelände spielerisch entdeckt wurde, über das Camp-Kino oder die Disco, bis hin zu der offenen Bühne, bei der die Teilnehmenden am letzten Abend ihr Talent vor allen präsentieren durften. Die Camp Families haben, wie schon beim letzten Mal, dafür gesorgt, dass alle Teilnehmenden einen „Heimathafen“ auf dem Camp haben, um jeden Tag gemeinsam Spaß zu haben, zu reflektieren und die wichtigen Infos für das Camp zu klären.

Vor allem gab es großes ein Angebot an über 45 Workshops zu diesen vier Themenfeldern: 1) Bedarfe von Kindern & Jugendlichen, 2) Mitmachen und Mitbestimmen, 3) Miteinander leben in unserer diversen Welt, und 4) Die Schule der Zukunft. Hier gab es generationsübergreifend Austausch über eigene Erfahrungen mit sozialer Ungleichheit und Diskriminierung. Umrahmt wurde das gesamte Programm von gemeinsamen Mahlzeiten, die wir bei frühsommerlichem Wetter in Brandenburg oft draußen genießen konnten.

Der reibungslose Ablauf wurde ermöglicht durch monatelange Vorbereitung und die Zusammenarbeit zahlreicher fleißiger Kolleg:innen, Partner:innen und des JETs. Auch die Erfahrungen vom letzten Camp waren hilfreich. Das JET hat sich bei der inhaltlichen Ausrichtung zum Thema der sozialen Ungleichheit mit vielen Ideen eingebracht sowie Workshops und Camp Families geleitet. Neu eingeführt wurde in diesem Jahr das CoronaSchutzkonzept mit den täglichen Tests und einer Krankenstation, die zum Glück nicht gebraucht wurde. Auf dem gesamten Camp gab es nicht einen positiven Fall! Trotz des großen Aufwandes vor dem Camp ist eine Sache jedoch nie verloren gegangen: Die Liebe zum Detail und die Ambition, die Erfahrung 2GETHERLAND Camp für alle Teilnehmenden zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen!

Über die ersten positiven Reaktionen zum Camp sind wir glücklich: Die Delegationsleitungen haben uns gemeldet, dass viele Teilnehmer:innen in der Zeit über sich hinausgewachsen sind und dass das altersübergreifende Zusammenarbeiten sehr positiv wahrgenommen wurde. Viele Teilnehmer:innen waren am Ende des Camps sehr traurig, als die Woche zu Ende war. In der ersten Befragung auf dem Camp tauchten Aussagen auf wie „Ich glaube, wir alle sind über unsere eigene Grenze hinausgewachsen“ oder „Jeder Mensch hat irgendeine Stärke und alle sind so verschieden wie ich mir das nie vorstellen konnte“ oder „Ich nehme viele neue Freunde, sehr viel Wissen und sehr viel Mut wie auch Selbstvertrauen mit nach Hause“. Doch auch nach dem Camp bleiben wir gespannt! 11 vielversprechende Folgeprojekte sind auf dem Camp entstanden, die die Delegationen nun zu Hause umsetzen. So wollen sie sich auch bei sich vor Ort weiter für faire Chancen junger Menschen einsetzen. Die Wirkung, die auf dem Camp erzielt wurde, wird somit in viele Regionen Deutschlands getragen und multipliziert.