Bunte Regenschirme aus Vogelperspektive
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, Studien: Ökonomische Resilienz

Beim Treffen der G20-Länder in Hamburg ist „Building Resilience“ eine Top-Priorität. Doch was genau bedeutet Resilienz? Diese Frage beantworten unsere beiden neuen Studien aus der Reihe „Inklusives Wachstum für Deutschland“.

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Das erste Papier mit dem Titel „Ökonomische Resilienz – Schlüsselbegriff für ein neues wirtschaftspolitisches Leitbild?“ erklärt die verschiedenen Bedeutungen des Resilienzbegriffs und liefert eine handlungsorientierte Definition für die Sozial- und Wirtschaftspolitik.

Wie aber steht es um die Resilienz in Deutschland und anderswo? Unsere zweite Studie „Building Resilience – Ein Vergleich von acht OECD-Ländern“ misst die Krisenresilienz in acht Industrieländern zwischen 1970 und 2016. Es ergibt sich ein sehr heterogenes Bild. Japan und Australien zeigen eine hohe Widerstandskraft. Ungünstig stellt sich die Resilienz Frankreichs und Italiens dar. Die USA bieten für Europa kaum ein Vorbild in Sachen Resilienz: Zwar gelingt hier die Stabilisierung der Wachstumsrate. Dies geht aber mit einem Anstieg von Ungleichheit nach jeder Krise einher. Im Vergleich zum Durchschnitt der betrachteten Länder hat Deutschland die Krisen gut bewältigt

Die Bertelsmann Stiftung wird sich im Rahmen des Projektes „Inklusives Wachstum für Deutschland“ dem Thema Resilienz weiter widmen. Im Herbst wird hierzu eine grundlegende Studie erscheinen.

Publikationen

Publikation: Inklusives Wachstum für Deutschland 11: Ökonomische Resilienz