Der gesellschaftliche Rückhalt für die Nachhaltigkeitstransformation ist weiterhin groß. Gleichzeitig wird ihre politische Ausgestaltung vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Unsicherheit und der Forderung nach einer fairen Lastenverteilung zunehmend kritischer bewertet. Es droht eine wachsende Diskrepanz zwischen einem weiterhin hohen Klimabewusstsein und der Bereitschaft, konkrete Veränderungen mitzutragen. Angesichts wirtschaftlicher Unsicherheit rückt die eigene finanzielle Situation stärker in den Vordergrund und begrenzt für Teile der Bevölkerung den Spielraum, die nachhaltige Transformation mitzutragen. Diesem Spannungsfeld sollte die Politik schon bei der Ausgestaltung, aber auch in der Kommunikation der Reformansätze Rechnung tragen.
Wie kann es gelingen, die gesellschaftliche Akzeptanz der Transformation langfristig zu stärken? Welche Rolle spielen Vertrauen, politische Gestaltung und soziale Gerechtigkeit? Diese Fragen möchten wir gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis diskutieren und Lösungsansätze ermitteln.
Das Programm für den 08. Oktober finden Sie hier.
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