Weltkugel vor skyline
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Salzburger Trilog 2017: A Closer Look at Globalization

Der Salzburger Trilog 2017 hat sich mit dem komplexen Phänomen der Globalisierung beschäftigt, wobei nicht nur der internationale Handel und grenzüberschreitende Produktionen sondern auch der freie Austausch von Ideen und Wissen, der gegenseitige Einfluss verschiedener Kulturen und Traditionen sowie internationale Migration im Mittelpunkt standen.

Die Sorge vor unkontrolliertem, unreguliertem Handel ist nur eines der Symptome einer sich ausbreitenden Furcht vor den Auswirkungen der Globalisierung. Die Abstimmung für den Brexit spiegelt die Angst vor unkontrollierter Einwanderung, Arbeitsplatzabbau und Identitätsverlust wider. Nicht nur Populisten haben das Ausland als einen Grund für Arbeitslosigkeit identifiziert und sind bereit, internationale Handelsabkommen zu kündigen, um im eigenen Land Beschäftigung zu sichern.

Die Globalisierung wirkt sich gemeinhin positiv auf den weltweiten Wohlstand aus. Besonders seit dem Fall des Eisernen Vorhangs und der Integration Chinas/Asiens in den globalen Handel haben Regionen wie Südostasien stark von der Globalisierung profitiert. Aber gleichzeitig gilt, dass insbesondere in den hoch-industrialisierten Regionen wie zum Beispiel in Westeuropa die Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern der Globalisierung immer größer zu werden scheint. Gerade für Personen ohne Zugang zu Bildung ist es schwierig den neuen Herausforderungen zu begegnen. 

Der diesjährige Salzburger Trilog widmete sich der Frage, wie Staaten, Wirtschaft und Kultur mit diesen Ängsten umgehen sollen. Eine genauere Betrachtung der Ängste und Sorgen ist erforderlich, ohne die Vorteile der Globalisierung aus dem Auge zu verlieren. 

Video: Salzburger Trilog 2017 - Globalisierung aktiv gestalten

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