Digitale Partizipation von Bürger:innen erweitert analoge Beteiligungsformate durch digitale Werkzeuge und Plattformen. Gleichzeitig ist die digitale Beteiligung aber auch mit Problemen verbunden, wie etwa unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten, Datenschutzprobleme oder der ökologische Fußabdruck digitaler Technologien. In 20 Beiträgen von Autor:innen aus Wissenschaft und Praxis werden die Chancen und Risiken der digitalen und nachhaltigen Transformation in fünf Abschnitten analysiert:
- Demokratie – Wie digitale Formate die Teilhabe der Bürger:innen verbessern können
- Beteiligung – Wie digitale Werkzeuge analoge Formate ergänzen können
- Datennutzung – Wie nachhaltige Entwicklung evidenzbasiert gestaltet werden kann
- Regionalentwicklung – Wie digitale Transformation auch im ländlichen Raum gelingen kann
- Kooperation – Wie Nachhaltigkeit durch Zusammenarbeit gefördert werden kann
Die zentrale Aussage des Sammelbandes lautet: Nachhaltige Entwicklung und Digitalisierung sind nicht getrennt voneinander zu betrachten. Beide Transformationsprozesse stehen vielmehr in einem wechselseitigen Verhältnis: Nachhaltige Kommunen brauchen digitale Partizipation, aber diese wird nur dann wirksam, wenn sie strategisch richtig eingesetzt, ressourcenschonend gestaltet und mit analogen Beteiligungsformaten sinnvoll verknüpft wird.


