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Bertelsmann Stiftung

Eine historische Isolvenz: Detroit. Die Geschichte eines beispiellosen Niedergangs

Im Juli 2013 ging eine Nachricht um die Welt. Detroit, die einst stolze und reiche Autostadt, erklärt sich offiziell für bankrott. Ein Novum.

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In den USA ist eine kommunale Insolvenz rechtlich nach Chapter 9 der Insolvenzordnung möglich. Es hat allerdings noch nie eine Stadt der Größenordnung Detroits diesen Schritt gewagt. Immerhin hat die Stadt fast 700.000 Einwohner und ein Haushaltsvolumen von rund 1,2 Milliarden Euro. Detroit betrat unbekanntes Terrain mit ungewissem Ausgang. Detroit ist die Geschichte des amerikanischen Traums; einst Symbol des Fortschritts, nun Symbol des Niedergangs.

Wie kam es zu dieser dramatischen Entwicklung? Was bedeutet eine Insolvenz für die Stadt, die Politik, die Bürger? Und wie kann die Zukunft der Stadt aussehen?

Eine Reise in die USA

Diesen Fragen gingen wir nach und reisten nach Detroit, Lansing, Washington DC, Chicago und New York. Wir trafen Dutzende Expertinnen und Experten aus der Stadt-, Landes- und Bundesverwaltung, der Finanzwirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft aber auch ganz normale Bürger. Eines wurde schnell deutlich: Detroit ist keine normale Stadt. Sie bewegt das Land. Die Geschichte klingt aus deutscher Sicht fast unglaublich. Sie bietet uns aber auch einige Lehren.

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Die Ergebnisse dieser Recherchen stellen wir auf unserem Blog www.blog.wegweiser-kommune.de vor. Zehn Beiträge zu zehn Facetten dieses Falls: von der Rechtslage einer Insolvenz, über die Ursachen des Niedergangs, Hoffnungsschimmer, die Rolle des Landes Michigan, Ergebnisse des Insolvenzverfahrens und Perspektiven der Stadt. Schreiben Sie uns Ihre Meinung.

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