KECK ist mit Fingerfarbe auf eine Scheibe geschrieben, im Hintergrund ist eine Kita zu sehen
Veit Mette

Projektbeschreibung: Lebens- und Teilhabechancen in Kommunen sichtbar machen

KECK: Kommunale Entwicklung – Chance zur Kooperation

Lebensräume sozialer gestalten

Wer kennt das nicht: mehrere Dutzend Interessenten bewerben sich um eine Mietwohnung in guter Lage. Im benachbarten Quartier dagegen, wechselt die Bevölkerung binnen weniger Jahre nahezu vollständig. Kommunale Planung, die darauf hinwirkt gleichwertige Lebensverhältnisse in der Stadt zu sichern, muss heute mehr denn je bei diesen Unterschieden ansetzen.

Ein sozialräumliches Monitoring bildet dafür die Grundlage. Es führt kommunale Daten zusammen und macht die Ausgangsbedingungen in den Sozialräumen transparent. Das ermöglicht einen integrierten Blick auf die Quartiere: etwa auf die bauliche und soziale Struktur, auf Bildungs- und Entwicklungschancen, auf Umweltbedingungen oder das kulturelle Angebot.

KECK nimmt Zusammenhänge zwischen Menschen und ihrer räumlichen Lebenswelt in den Blick. Ziel ist es soziale, infrastrukturelle, ökologische und kulturelle Ungleichheiten sichtbar zu machen, zu analysieren und schließlich auch abzubauen.

Entwicklung für und mit Kommunen

Mit dem KECK-Atlas können Kommunen ein solches Monitoring aufbauen. Das Instrument steht Kommunen bundesweit kostenfrei zur Verfügung. Das Besondere an KECK: die Anwendung ist einfach handhabbar, internetbasiert und interaktiv angelegt. Das Aufspielen einer Software oder Datenbankkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Karten, Tabellen und Diagramme dienen als Argumentations- und Handlungsgrundlage für politische Entscheider und interessierte Bürger. Sie können in dem geschützten Bereich des KECK-Atlas von einer beliebig erweiterbaren Anzahl an kommunalen Anwendern für die eigene Arbeit genutzt werden. In einem öffentlichen Bereich können ausgewählte Kennzahlen für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden.

Fragen, die bei der Arbeit mit KECK auftauchen, werden über eine Service-Hotline oder im Netzwerk der Anwender beantwortet. Der Atlas wird auf der Basis der Anwenderrückmeldungen kontinuierlich weiter entwickelt.

Stellen Sie Transparenz her: KECK zeigt, wo die Stärken Ihrer Gemeinde sind und wo Handlungsbedarf besteht.

Setzen Sie Ressourcen effektiv ein: Die knappen Mittel müssen auf Grundlage von Fakten eingesetzt werden, so dass sie die größtmögliche Wirkung erzielen.

Unterstützen Sie kommunale Netzwerke: Die KECK-Ergebnisse erleichtern eine übergreifende Kommunikation und Kooperation. Gemeinsam wird entschieden, welche Maßnahmen für ein besseres Aufwachsen aller Kinder und Jugendlicher wichtig sind.

Unsere Ziele möchten wir umsetzen und sehen eine Möglichkeit, mit KECK Bildung und Jugendhilfe noch enger zusammenzudenken. Dabei geht es um eine Verbesserung des Dialogs der Akteure, die sich für Kinder und Jugendliche einsetzen. Wir haben sehr gute Initiativen und Akteure in den einzelnen Stadtteilen – jetzt wollen wir diese stärker ins Gespräch bringen und vernetzen.
Gudrun Thierhoff, Stadträtin, Herne

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