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CEND: Gemeinsam mehr Wirkung für die Kreislaufwirtschaft entfalten

Wissen teilen, Kooperationen untereinander ermöglichen und der Circular Economy eine stärkere Stimme geben: Mit diesem Ziel haben die Bertelsmann Stiftung und weitere Organisationen das Circular Economy Netzwerk Deutschland (CEND) ins Leben gerufen. 25 Organisationen haben ihre Unterstützung bereits zugesagt, weitere möchten sich anschließen.

Ansprechpartnerinnen

Foto Alexandra Schmied
Dr. Alexandra Schmied
Senior Project Manager
Foto Birgit Wintermann
Birgit Wintermann
Senior Project Manager

Inhalt

Die Kreislaufwirtschaft lebt davon, Zusammenhänge neu zu denken und über Organisationsgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Das gilt auch für diejenigen, die ihre Entwicklung vorantreiben. Wissen, Erfahrungen und Ideen sind an vielen Stellen vorhanden. CEND will sie zusammenbringen und den Wissensaustausch zwischen den unterschiedlichen Akteuren stärken.

Zu den Unterstützenden gehören bereits jetzt große landesweite Akteure ebenso wie zahlreiche regionale. Sie bringen unterschiedliche Kompetenzen und Perspektiven ein. Das Circular-Economy-Team der Bertelsmann Stiftung übernimmt die Koordination des Netzwerks.

Vom regelmäßigen Austausch zum vernetzteren Arbeiten

Die Zusammenarbeit knüpft an monatliche digitale Treffen an, bei denen sich die Beteiligten bislang über aktuelle Vorhaben und Veranstaltungen austauschten. Beim jüngsten Netzwerktreffen n Berlin stand die Frage im Mittelpunkt, wie daraus eine weitergehende Zusammenarbeit entstehen kann: Wo ergänzen sich Aktivitäten einzelner Akteure? Welche Themen lassen sich in bilateralen Kooperationen gemeinsam voranbringen? 

Die Erwartungen zeigen vier Schwerpunkte: Die Beteiligten möchten neue Partnerschaften und gemeinsame Projekte entwickeln, untereinander Wissen und Praxiserfahrungen teilen, die Sichtbarkeit ihrer Themen bei Politik und Unternehmen erhöhen. Dazu gehört auch, die Chancen der Kreislaufwirtschaft verständlich zu vermitteln und ihr mehr Aufmerksamkeit in politischen Debatten zu verschaffen.

Wissen zugänglich machen, Kooperationen ermöglichen

Aus diesen Erwartungen ergeben sich drei Aufgaben für CEND: Austausch organisieren, Zusammenarbeit erleichtern und die öffentliche und politische Wirkung stärken.

Informationen über Studien, Veranstaltungen und Erfahrungen sollen leichter zugänglich werden. Zugleich soll das Netzwerk helfen, passende Partner für konkrete Vorhaben zu finden. Themenbezogene Arbeitsgruppen, gemeinsame Dialogformate oder Projekte können dafür den Rahmen bieten. Auch gemeinsame Positionierungen kommen als freiwillige Aktivitäten infrage.

Der Leitgedanke ist eine Beteiligung mit niedrigen Einstiegshürden: Die Organisationen sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. So können alle vom Wissenstransfer profitieren und dort enger zusammenarbeiten, wo gemeinsame Anliegen und Ressourcen zusammenkommen.

Neue Perspektiven beim BarCamp

Das Netzwerktreffen in Berlin wurde am Folgetag im Rahmen eines „Circular Economy BarCamps“ mit einem inhaltlichen Austausch mit weiteren Akteuren fortgesetzt. Expertinnen und Experten diskutierten unter anderem über transformative Allianzen, die Nutzung Künstlicher Intelligenz und gesellschaftliche Wirkung. Die Themenvielfalt eröffnete zusätzliche Perspektiven und Anknüpfungspunkte für die Zusammenarbeit im Feld.

Für CEND geht es nun darum, die gesammelten Erwartungen und Impulse in konkrete Aktivitäten zu übersetzen. Der Anspruch ist, Wissen besser nutzbar zu machen, Kräfte zu bündeln und gemeinsam dazu beizutragen, dass die Kreislaufwirtschaft mehr Sichtbarkeit, Akzeptanz und Wirkung entfaltet.

 

Mit KI-Unterstützung erstellt.