Fußgängerzone in einer japanischen Stadt.
© Enno Kapitza

Change Magazin: Nachhaltigkeit: made in Japan

Mit den Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) haben sich 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen zu Nachhaltigkeit in den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt verpflichtet. Kitakyushu, 800 Kilometer südwestlich von Tokio gelegen, ist als „SDG’s Future City“ ein Vorbild. Einst Geburtsstätte der japanischen Industrialisierung, engagieren sich Stadt und Einwohner heute für eine grüne Bewegung. Maßnahmen im Kleinen, die im Großen wirken.

Die Stadt Kitakyushu ist eine von neun Pilotkommunen bzw. -regionen eines weltweiten Projektes der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Co-operation and Development, OECD).

An dem OECD-Projekt „A Territorial Approach to the SDGs“ sind – neben Kitakyushu – noch beteiligt: die Bundesstadt Bonn, die spanische Provinz Cordoba, die Region Flandern in Belgien, die Stadt Kópavogur in Island, die russische Hauptstadt Moskau, der Bundesstaat Parana in Brasilien, die Region Süd-Dänemark und der Kreis Viken in Norwegen.

Die Ziele des OECD-Projektes bestehen darin, die SDG-Umsetzung auf lokaler und regionaler Ebene zu messen, einen Mehr-Ebenen-Dialog zur Umsetzung der SDGs zu fördern und internationale Best Practices auszutauschen.

Die Bertelsmann Stiftung unterstützt und begleitet das Projekt der OECD mit ihren Erfahrungen aus dem Projekt „Agenda 2030 – Nachhaltige Entwicklung vor Ort“ – insbesondere den Erkenntnissen aus der Entwicklung und Aufbereitung von SDG-Indikatoren für Kommunen.

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