Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

Nora Jehles, Katharina Knüttel, Jakob Schuchardt (Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR), Ruhr-Universität, Bochum)

Gesellschaftliche Spaltung von Anfang an?!

Strukturelle Bedingungen von Kita-Segregation in deutschen Jugendamtsbezirken

Ausgabeart
Broschur
Erscheinungstermin
01.09.2022
DOI
10.11586/2022065
Auflage
1. Auflage
Umfang/Format
32 Seiten, Broschur
Lieferstatus
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Preis

kostenlos

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Beschreibung

ie groß ist das Ausmaß von Kita-Segregation in Deutschland? Dieser Frage geht der vorliegende Bericht nach und beschreibt empirische Befunde einer quantitativen Analyse von Kita-Segregation auf verschiedenen föderalen Ebenen. Es wird untersucht, wie sich strukturelle Bedingungen der Jugendämter auswirken und welche Aspekte im Umgang mit Kita-Segregation zu beachten sind. 
Nicht erst seit der Corona-Pandemie wird diskutiert, inwiefern sich die Gesellschaft in verschiedenen Teilbereichen polarisiert. Während die soziale Spaltung von Städten bzw. Stadtteilen oder Schulen relativ häufig diskutiert wird, findet das frühkindliche Bildungssystem in dieser Debatte wenig Beachtung. 
Die nächste Ausgabe von „Analysen und Konzepte“ beschäftigt sich deshalb mit der Segregation in Kindertageseinrichtungen als einer Dimension sozialer Ungleichheit im frühkindlichen Bildungssystem. Der Fokus richtet sich auf die Jugendämter als kommunale Ebene und die Träger von Kindertageseinrichtungen, weil sie als zentrale Akteure das frühkindliche Bildungssystem vor Ort maßgeblich beeinflussen (können). 
Es werden empirische Befunde einer quantitativen Analyse von Kita-Segregation auf den verschiedenen (föderalen) Ebenen beschrieben. Außerdem wird untersucht, wie sich strukturelle Bedingungen der Jugendämter, z.°B. die kommunale Haushaltssituation, auf das Ausmaß der Kita-Segregation auswirken. Abschließend wird diskutiert, welche Aspekte im Umgang mit Kita-Segregation zu beachten sind und welche Handlungsansätze sich daraus ergeben können.

Zugehörige Projekte

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"Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ Lebenswege von Kindern in Deutschland werden durch die soziale Herkunft bestimmt. "Kein Kind zurücklassen!" hilft Kommunen beim Ausbau und der Vernetzung vorbeugender Angebote, die diejenigen erreichen, die Hilfe brauchen.

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