Matthias König, Weihbischof im Erzbistum Paderborn, und Andreas Pinkwart, Vorstand der Bertelsmann Stiftung, posieren am Rande des Besuchs Königs in Gütersloh für ein gemeinsames Foto.

Weltkirche trifft Stiftungsarbeit: Internationale Bischofsdelegation zu Gast in Gütersloh

Im Rahmen des traditionellen weltkirchlichen Ausflugs des Erzbistums Paderborn besuchte Weihbischof Matthias König am Montag gemeinsam mit einer hochrangigen internationalen Delegation Gütersloh. Auf Einladung von Liz und Brigitte Mohn informierten sich die geistlichen Würdenträger aus aller Welt im Parkhotel Gütersloh über die Arbeit der Bertelsmann Stiftung und der Bertelsmann SE & CO. KGaA – inklusive einer Werksbesichtigung bei Sonopress.

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Jochen Lange
Pressesprecher

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Andreas Pinkwart, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, sagte bei seiner Begrüßung: "Die gesellschaftlichen Herausforderungen in der Welt sind so groß, dass keine Stiftung und keine Institution sie allein lösen kann. Wenn wir enger zusammenarbeiten, können wir unsere Wirkung erhöhen und gemeinsam mehr für das Gemeinwohl erreichen."

Globale Perspektiven, Projekte und regionale Verantwortung

Im Fokus des gemeinsamen Treffens standen zukunftsweisende gesellschaftliche Themen: Die neue Initiative zur Stärkung der Zukunft junger Menschen, die Alliance for Youth-Led Futures, wurde von Nicole Loeser, unter anderem Direktorin des Institute for Art and Innovation, vorgestellt. Unter dem Titel InfoCure wurde thematisiert, wie integre und verlässliche Gesundheitsinformationen im digitalen Zeitalter gefördert werden können. Dabei betonte der Gesundheitsexperte der Bertelsmann Stiftung, Sebastian Schmidt-Kaehler, dass verlässliche Gesundheitsinformationen ein Beitrag zur Gesundheitsvorsorge leisten. Ulrich Kober, Experte der Stiftung für gesellschaftlichen Zusammenhalt, präsentierte Erkenntnisse des “Religionsmonitors”, verdeutlichte anhand von Praxisbeispielen wie der BVB-Gründerkirche in Dortmund, wie soziale Begegnungsorte den gesellschaftlichen Zusammenhalt in diversen Quartieren stärken und verwies auf das 2004 erfolgreich transferierte Projekt “Betzavta” aus Israel hin, das noch heute zur Demokratiebildung dort beiträgt. Einen Impuls von Christian Hanelt, Nahost-Experte der Bertelsmann Stiftung, zur Situation des Christentums im Nahen Osten und der Rolle Europas zu seiner südlichen Nachbarschaftsregion schloss den inhaltlichen Bogen des Treffens.

Weihbischof König zeigte sich am Ende des Besuches tief beeindruckt von der inhaltlichen Bandbreite der Stiftungsarbeit und appellierte zu gemeinsamen Austausch und Kooperationen. Denn der Besuch verdeutlichte eindrucksvoll, wie globale weltkirchliche Perspektiven und die Arbeit vor Ort in Gütersloh zusammenfließen, um gemeinsam Antworten auf drängende Fragen der Gegenwart zu finden.