Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender am Stand der Bertelsmann Stiftung beim Bürgerfest des Bundespräsidenten

Im Dialog: Stiftungen beim Bürgerfest des Bundespräsidenten

Begegnungen, Gespräche und neue Perspektiven: Beim Bürgerfest des Bundespräsidenten in Bonn haben die Bertelsmann Stiftung und die Liz Mohn Stiftung mit zahlreichen Besucher:innen über aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen und Chancen diskutiert. Im Mittelpunkt standen die Stärkung der Demokratie und des Zusammenhalts, die Perspektiven junger Menschen sowie die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Führung und Verantwortung. 

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Dr. Malva Sucker
Vice President Corporate Brand Management

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Zwei Tage lang wurde der Park der Villa Hammerschmidt zum Treffpunkt für Menschen, die sich für die Gesellschaft engagieren. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender hatten am 4. und 5. September zu ihrem Bürgerfest erstmals nach Bonn eingeladen. Mit dabei waren die Bertelsmann Stiftung und die Liz Mohn Stiftung, die sich mit einem gemeinsamen Stand und verschiedenen Dialog- und Mitmachangeboten präsentierten. 

Dabei ging es vor allem darum, miteinander ins Gespräch zu kommen und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen. Unter dem Motto “Demokratie stärken!” griff die Bertelsmann Stiftung Fragen zu Demokratie und Zusammenhalt, Bildung und junger Generation, nachhaltigen Kommunen, Sozialer Marktwirtschaft und der Zukunft Europas auf.

Zum Thema “Junge Menschen und Umgang mit Social Media” gaben neben vielen Gästen sogar Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender ihre Stimmen an unseren Abstimmungssäulen ab. Bei ihrem Besuch am Stand der Bertelsmann Stiftung brachten sie ihre Wertschätzung für die Arbeit der Stiftung zum Ausdruck und legten dann inhaltlich den Schwerpunkt auf mehr Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie den Aufbau von Medienkompetenzen. 

Andreas Pinkwart, Vorstand der Bertelsmann Stiftung, diskutierte am Stand der Stiftung mit Besucher:innen des Bürgerfests über die Zukunft unserer Demokratie und die Frage, wie ehrenamtliches Engagement den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und ein Zeichen für ein besseres Miteinander setzen kann. 

An beiden Tagen zeichnet das Bürgerfest-Publikum bei der eupinions-Umfrage am Stand der Bertelsmann Stiftung ein positives Stimmungsbild: Die große Mehrheit zeigt sich insgesamt zufrieden mit dem Funktionieren unserer Demokratie – 84 Prozent unter den ehrenamtlich Engagierten des ersten sowie 86 Prozent der Besucher:innen des zweiten Tages. Ein Großteil von ihnen (64 bzw. 56 Prozent) entscheidet sich bei der Abstimmung für “eher zufrieden”. Eher unzufrieden ist mit 15 bzw. 12 Prozent der Menschen eine Minderheit. Die sehr Unzufriedenen bilden mit 1 bzw. 2 Prozent eine Ausnahme. 

Die Liz Mohn Stiftung richtete den Blick auf dem Bürgerfest insbesondere auf junge Menschen sowie auf Führung in Zeiten Künstlicher Intelligenz. Die Gäste konnten ihre eigenen Einschätzungen einbringen: Was bewegt junge Menschen heute? Was motiviert Menschen, sich gesellschaftlich zu engagieren? Und welche Fähigkeiten brauchen Führungskräfte, wenn Künstliche Intelligenz zunehmend Arbeits- und Entscheidungsprozesse verändert? 

 Vielfalt des Engagements erleben

Das Bürgerfest machte sichtbar, wie vielfältig Menschen in Deutschland Verantwortung für andere und für das Gemeinwohl übernehmen. Zum Auftakt waren rund 2.500 ehrenamtlich Engagierte aus ganz Deutschland eingeladen. Am zweiten Tag des Bürgerfestes öffneten die Villa Hammerschmidt und das benachbarte Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ihre Türen für die Öffentlichkeit. Mehr als 30 Organisationen, Initiativen und Unternehmen stellten ihre Arbeit vor. Ein vielfältiges Programm aus Gesprächen, Musik, Kultur und Mitmachangeboten begleitete das Fest. 

Internationales Partnerland war Japan, auch die Bundesstadt Bonn war Partner des Bürgerfestes. Wegen der Sanierung von Schloss Bellevue fand das seit 2012 ausgerichtete Fest erstmals am Bonner Amtssitz des Bundespräsidenten statt. Für die Bertelsmann Stiftung und die Liz Mohn Stiftung boten die beiden Tage vor allem die Gelegenheit, Themen aus ihrer Arbeit unmittelbar mit Bürger:innen zu diskutieren. Zugleich nahmen die Stiftungen aus den vielen Gesprächen neue Perspektiven und Impulse für ihre weitere Arbeit mit.