Bertelsmann Stiftung (ed.)

Serguei Kaniovski, Thomas Url

Macroeconomic Consequences of Ageing and Directed Technological Change

Studie

  • 2019, 80 pp (PDF)
  • DOI 10.11586/2019072
  • Free of charge

Der demografische Wandel bedeutet für die meisten entwickelten Industrienationen, dass die Bevölkerung schrumpft und dabei älter wird. Für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung einer Volkswirtschaft hat der erwartete Bevölkerungswandel, und speziell die Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, erhebliche Konsequenzen.

Die Studie analysiert, welchen Einfluss die zu erwartenden demografischen Entwicklungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Österreich, Spanien und den USA auf zentrale makroökonomische Größen hat (gesamtwirtschaftliche Produktivität, Ersparnisse, Investitionen, Preisniveau, Bruttoinlandsprodukt – absolut und je Einwohner – und Leistungsbilanzsaldo). Die Simulationsrechnungen reichen bis zum Jahr 2050.

Ein besonderes Augenmerk liegt darüber hinaus auf der Frage, in welchem Zusammenhang die gesellschaftliche Alterung und der technologische Fortschritt stehen. Es stellt sich heraus, dass durch einen alterungsbedingten und arbeitssparenden technologischen Fortschritt negative Auswirkungen der gesellschaftlichen Alterung auf den durchschnittlichen materiellen Wohlstand je Einwohner abgemildert werden können, insofern künftig mehr als in der Vergangenheit in Automatisierung und Digitalisierung investiert wird.