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Eröffnung der Stadtbibliothek Gütersloh

Die Stadtbibliothek Gütersloh im Jahr 1984.

Am 4. Mai 1984 wird der Öffentlichkeit die Stadtbibliothek Gütersloh GmbH übergeben. Die benutzerfreundliche, dreigeteilte Bibliothek beherbergt neben einer neu entwickelten Kinder- und Jugendbibliothek auch Medio- und Artothek sowie das Lesecafé. Die Gründung der Stadtbibliothek Gütersloh GmbH geht auf einen Gesellschaftsvertrag zurück, den die Stadt Gütersloh und die Bertelsmann AG am 25. Juni 1979 geschlossen hatten. 1982 übernahm die Bertelsmann Stiftung die Anteile der AG. Im selben Jahr begann auch der Neubau des Bibliotheksgebäudes im Gütersloher Stadtzentrum.

Forschungsprojekte zu Gefäßkrankheiten

Liz Mohn bei Vorführung der intracraniellen Doppler-Sonografie an der Neurologischen Universitätsklinik Düsseldorf, 1984. V.l.: Liz Mohn, Michael Hennerici und Hans-Peter Hartung.

Hirngefäßkrankheiten stehen in der Bundesrepublik Deutschland nach den bösartigen Tumoren und dem Herzinfarkt an dritter Stelle der Todesursachen. Sie haben sich trotz zunehmender Diagnostik und pharmakologischer Möglichkeiten kaum vermindert. Die bisherige Erfassung von Gefäßkrankheiten des Gehirns konnte nur durch aufwendige und häufig auch belastende Untersuchungen erfolgen, die zudem mit Risiken durch die Untersuchungstechnik behaftet sind. Um einen Beitrag zur Früherkennung dieser lebensbedrohenden Krankheit zu leisten, fördert die Bertelsmann Stiftung seit 1984 drei Forschungsprojekte.

Internationales Bibliotheks-Kolloquium

Vom 29. Oktober bis zum 2. November veranstaltet die Bertelsmann Stiftung in Gütersloh ein Kolloquium unter dem Thema "Öffentliche Bibliotheken heute und morgen - Neue Ansätze für Zielsetzungen und Management". Das Programm hatte ein mit sachkundigen Bibliothekaren aus dem In- und Ausland besetzter Arbeitskreis gestaltet. Die Behandlung von Fragen zu den neuen Medien, dem Einsatz des Computers in Bibliotheken, der Unterstützung von Bibliotheken durch zentrale Stellen, der Öffentlichkeitsarbeit und zu alternativen Finanzierungsmöglichkeiten für Bibliotheken vervollständigten das Programm des Kolloquiums. Unter der Leitung erfahrener Direktoren deutscher Großstadtbibliotheken findet ein intensiver Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen 25 in- und ausländischen Bibliotheksfachleuten statt. Teilnehmer sind Bibliotheksdirektoren, -wissenschaftler, -forscher und -berater aus acht Ländern mit Bibliothekstradition und mit heute äußerst fortschrittlichen Konzeptionen in verschiedenen Bibliotheksbereichen: Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Kanada, die Niederlande, Schweden, die Vereinigten Staaten von Amerika und die Bundesrepublik Deutschland. Die genannten Themen werden in Referaten und Diskussionen gründlich bearbeitet und erörtert.