Fünf Personen in auffälliger Berufskleidung marschieren durch einen geöffneten Grenzübergang.
© Roger Kleiber

, Video und Diskussion: Was wäre eigentlich, wenn es keine EU gäbe?

#ZurückzuEuropa – hinter diesem Titel verbirgt sich ein neues Video, das zeigt: Wenn es kein vereintes Europa gäbe, müssten wir es glatt erfinden. Was sich genau dahinter verbirgt, wird erst am 14. Mai ab 19 Uhr aufgelöst. Dann feiert der vollständige Film seine Premiere im Rahmen einer Diskussion mit den Spitzenkandidaten der Partei-Jugendorganisationen zur Europawahl, an der sich jeder auch online beteiligen kann.

Krumme Gurken, unförmige Glühbirnen und Energieverordnungen für Staubsauger? Der EU wird gern Überregulierung und Detailversessenheit vorgeworfen. Egal, was an den vielen Klischees wirklich dran ist: Europa ermöglicht uns unzählige Freiheiten und Annehmlichkeiten, an die wir uns so gewöhnt haben, dass wir sie im Alltag kaum noch wahrnehmen. Genau darum geht es in unserem Film #ZurückzuEuropa.

Im Rahmen der Debatte #JungUndSpitze mit Europakandidaten der Jugendorganisationen der Parteien werden wir den Kurzfilm am 14. Mai erstmals in Berlin präsentieren. Die Veranstaltung bietet interaktive Teilnahmeformate und ist ab 19 Uhr im Livestream zu sehen.

Die Debatte wird organisiert von den Jungen Europäischen Föderalisten, unterstützt durch uns und die Stiftung Mercator. Zur Diskussion stellen sich: Delara Burkhardt , Spitzenkandidatin der Jusos (SPD/S&D); Susanne Zels, Spitzenkandidatin der JU Berlin (CDU/EVP); Svenja Hahn, Spitzenkandidatin der JuLis (FDP/ALDE); Malte Fiedler, Spitzenkandidat der Linksjugend Deutschland (Die LINKE/GUE_NGL); Erik Marquardt, Spitzenkandidat der Grünen Jugend Deutschland (Bündnis 90/Die Grünen / Greens_EFA). Durch den Abend führt Ann-Katrin Müller (Der Spiegel).

Weitere Informationen zur interaktiven Teilnahme und den Link zum Livestream der Veranstaltung finden Sie hier.

#ZurückzuEuropa – der Film

Der Film entwirft mit Humor und Überspitzung ein Szenario, das angesichts des Brexits allzu real ist: Wir schreiben das Jahr 2021, die EU existiert nicht mehr und das Leben unserer fünf Hauptpersonen wird schnell komplizierter und schwieriger: kein visafreies Reisen für Studentin Julia mehr, keine rechtzeitige Felgen-Lieferung für KFZ-Mechaniker Martin, keine polnische Pflegerin und nun teurere Medikamente für Rentnerin Renate, keinen spanischen Schinken mehr für Koch Dominic, oder gar Angst um den Frieden für IT-Bewerber Markus. Die Protagonisten befinden sich in einer gemeinsamen Mitfahrgelegenheit Richtung Niederlande und auf dem Weg nach Hause beginnt das Chaos erst richtig.

Die Zielgruppe unseres Kurzfilms sind vor allem junge deutsche Wahlberechtigte, denn an den letzten Europawahlen haben sich in Deutschland weniger als 30 Prozent der 18- bis 24-Jährigen beteiligt. "Viele jungen Menschen sehen die Errungenschaften und Vorteile der Europäischen Union als etwas Selbstverständliches an. Wir zeigen durch eine Alltagsgeschichte und greifbare Beispiele, was wir alle von Europa haben", fasst unser Europaexperte Florian Köbele zusammen.

Unser Kurzfilm zur Europawahl: Zurück zu Europa!

Der Film erzählt aus Perspektive der Menschen und deren Alltag. Die Protagonisten sind dabei keine professionellen Schauspieler, sondern Menschen aus dem "echten Leben": ein echter Koch, ein echter Polizist und so weiter… Für den Film wurden etliche Alltagsszenen an echten Spielorten nachgestellt. Die Entwicklung und Umsetzung ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit der Europa-Kommunikationsexpertin Dr. Tecla Huth, die unter anderem das Drehbuch entwickelte. Der Film wurde in den Monaten vor der Wahl zusammen mit der Kölner Produktionsfirma Fandango Film produziert.

Hintergründe zu unserem beteiligten Projekt und Informationsmaterialien zum Film haben wir auf dieser Seite zusammen gestellt.

AdobeStock_201553243_KONZERN_ST-CC_be.jpg(© © NicoElNino - stock.adobe.com)

Hintergrund: Europa auf einen Blick: Studien und Analysen zur Europawahl

Guenther-Oettinger_Rede-UdL1_20190128.jpg(© Thomas Kunsch)

Veranstaltung: Oettinger: "Europa darf nicht das Freiluftmuseum von morgen werden"

AdobeStock_154559785_KONZERN_ST-NW.jpeg(© © vege - stock.adobe.com)

Studie: Die Qualität der Demokratie nimmt in vielen Industriestaaten ab

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Veranstaltung: Rette sich, wer kann? Polittalk zur Zukunft der Volksparteien

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