Christiane Godt, Vorsitzende der Gütersloher Stadtschulpflegschaft, setzt ihrem Ko-Vorsitzenden Christian Beckmann in einem Schulraum Kopfhörer zum Schutz seiner Ohren auf und lacht.

Ein Fest für die Zivilgesellschaft

Zu unserem 40. Geburtstag wollen wir gemeinsam mit den Menschen in Gütersloh die Vielfalt der Zivilgesellschaft feiern. Was beim Bürgertag am 16. September 2017 geplant ist, ist jetzt auf www.guetersloh-tatkraeftig.de nachzulesen. Porträts von Engagierten zeigen die Bandbreite des zivilgesellschaftlichen Engagements in Gütersloh und regen zum Mitmachen an.

Im Vorfeld des Bürgertags, den die Stadt Gütersloh, der Verein Michaeliswoche, die Gütersloh Marketing GmbH und wir gemeinsam ausrichten, macht die Website ehrenamtliches Engagement auf vielfältige Weise sichtbar. Porträts in den örtlichen Tageszeitungen, Plakate in der Stadt und der neue Internetauftritt www.guetersloh-tatkraeftig.de sind die wesentlichen Bausteine der Ehrenamts-Kampagne.

"Die ehrenamtlich Engagierten sind eine Kraft, die unsere Stadt in Bewegung hält. Dieses Engagement zu sehen, zu wertschätzen und zu fördern ist mir ein wichtiges Anliegen, denn ohne dieses Engagement könnten wir viele Aufgaben in unserer Stadt nicht so erfolgreich bewältigen", sagt Bürgermeister Henning Schulz. Für unseren Vorstand Brigitte Mohn, Mit-Initiatorin des Bürgertages, tragen die Ehrenamtlichen ganz wesentlich zum kulturellen Austausch und zum sozialen Zusammenhalt in Gütersloh bei: "Sie schenken ihre Zeit, bringen ihre Ideen ein, stellen Kontakte und Vernetzung her und geben auch finanzielle Mittel für das allgemeine Wohl", sagt Mohn.

Engagement kennt keine Grenzen

Barbara Best, Katja Seebald, Petra Drenkelforth, Hans Hermann Strandt oder Karsten Niekamp gehören zu den Gesichtern einer Kampagne, die auf das bürgerschaftliche Engagement in Gütersloh aufmerksam macht. Die drei Frauen und zwei Männer sind Teil der aktiven Zivilgesellschaft, die das Rückgrat des städtischen Gemeinwesens bildet.

Barbara Best (76) gehört zu den zwölf ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Stadtmuseum Gütersloh. Sie wollte nach dem Eintritt ins Rentenalter nicht "zu Hause herumsitzen" und unterstützt den neuen Museumsleiter, Franz Jungbluth, mit ihrer großen Erfahrung. Hans Hermann Strandt (64) ist 1. Vorsitzender der Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz und damit ehrenamtlicher Kulturmanager. Die Programmreihe "Freitag 18" und die "Woche der kleinen Künste" sind längst zu einem Markenzeichen der Gütersloher Kulturszene geworden. Petra Drenkelforth (52) arbeitet im Kinderladen "Ringelsöckchen" des Sozialdienstes Katholischer Frauen (skf). Sie ist halbtags berufstätig und hatte "noch Kapazitäten frei". Jetzt engagiert sie sich für Frauen und Familien in Not. Katja Seebald (30) arbeitet als Jugendbetreuerin bei der Ortsgruppe des THW. Sie war schon beim G8-Gipfel im Jahr 2007 in Heiligendamm als Helferin dabei.

Ihr Engagement zeigt, dass ehrenamtliche Tätigkeit keine Grenzen – auch keine Altersgrenzen – kennt und nicht auf soziale Aufgaben beschränkt ist. Lebendige, optimistische Fotomotive zeigen, wie viel Freude zivilgesellschaftliches Engagement bereitet. Auch wenn Karsten Niekamp (55), 1. Vorsitzender der Fördervereins des Kinderschutz-Zentrums Gütersloh, in seinem Porträt augenzwinkernd sagt: "Ehrenamt ist nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen, aber am Ende lohnt sich persönlicher Einsatz immer."

Der Gütersloher Bürgertag am 16. September 2017

Die Gütersloher Zivilgesellschaft und ihr gemeinnütziges Engagement stehen im Mittelpunkt des Bürgertags am 16. September 2017 rund um Dreiecksplatz und Stadthalle. Rund 70 gemeinnützige Initiativen, Vereine, Service Clubs und Stiftungen stellen sich und ihre Arbeit in der Öffentlichkeit dar. Interessierte Bürger haben zudem die Möglichkeit, Themen aus unserer Stiftungs-Arbeit und die Arbeit unserer ausgegründeten regionalen Projekte interaktiv kennen zu lernen.

Ein siebenstündiges Bühnenprogramm, begleitet durch den Moderator Thorsten Wagner, zeigt lokale und regionale Künstler und Aktionsgruppen. Zahlreiche Aktionsflächen auf dem gesamten Gelände laden Besucher aller Altersgruppen zum Mitmachen ein. Im "Bürgerpavillon 2057" können Interessierte über ihre Anliegen und Ideen für die Stadt und das Zusammenleben in Gütersloh in 40 Jahren sprechen. Für das leibliche Wohl sorgen lokale Gastronomen.

Auch das Gütersloher Jugendparlament zählt zu den gemeinnützigen Initiativen, Vereinen, Service Clubs und Stiftungen, die sich beim Bürgertag am 16. September präsentieren werden.