Wie Argentinien erneut zahlungsunfähig wurde
Foto: Romina Santarelli / Ministerio de Cultura de la Presidencia de la Nación. © CC BY-SA 2.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

, 04.08.2014: Wie Argentinien erneut zahlungsunfähig wurde

Samuel George, Projektmanager der Bertelsmann Foundation, analysiert die zweite argentinische Finanzkrise binnen 13 Jahren

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Hedgefonds, die auf größtmöglichen Profit spekuliert hatten, auf der einen Seite - ein Staat, der den Forderungen dieser Gläubiger nicht nachgeben will, auf der anderen Seite: Dies sind die Grundzutaten für die drohende zweite Staatspleite Argentiniens binnen 13 Jahren. Samuel George, Projektmanager der Bertelsmann Foundation in Washington, DC, nennt Gründe und Folgen der Krise.

Er erläutert in seiner Analyse, weshalb die aktuelle Zahlungsunfähigkeit Argentiniens weniger globale Ansteckungsgefahr birgt als jene des Jahres 2001. Er hebt auch hervor, dass alle Beteiligten - sowohl der argentinische Staat als auch seine Bürger als auch die mit Argentinien im Clinch liegenden Hedgefonds - eher Nach- als Vorteile aus der jetzigen Situation ziehen. Gleichwohl könne sich die Krise positiv wie auch negativ auf das künftige Gebaren von Kreditgebern auswirken, die nicht bereit sind, Verluste hinzunehmen.

Die vollständige Analyse von Samuel George lesen Sie hier in englischer Sprache im B|Brief "Argentina: Holding Up After Holding Out" der Bertelsmann Foundation.

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