Initiative D21 e.V. (Hrsg.)

D21 Digital Index 19/20

Wie digital ist Deutschland?

  • 2020, 62 Seiten (PDF)
  • kostenlos
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Der vorliegende D21-Digital-Index 2019 / 2020 visualisiert die verschiedenen Nutzertypen, um diese nachvollziehbarer zu gestalten. Die Studie berücksichtigt die stark gewachsene Bedeutung von Smartphones als mittlerweile am meisten verbreitetes Gerät und erweitert den Subindex Kompetenz um zentrale Smartphone-Kenntnisse. Sie schlüsselt erstmals die Nutzungshäufigkeit einzelner Dienste messbar auf und ermöglicht damit einen genaueren Blick auf Dienste, die eine regelmäßige, aber nicht hochfrequentierte Nutzung aufweisen (z. B. das Buchen von Reisen).

Das neue Schwerpunkt-Kapitel "Digitale Selbstbestimmtheit" erfasst die Haltung der deutschen Bevölkerung zum Umgang mit Daten, dem Verhalten in sozialen Medien oder auch Identifikationsmöglichkeiten. Das Kapitel "Digitales Arbeiten" zeigt neben persönlichen Herausforderungen und Einstellungen zur Arbeit auch die Bewertung gesamtgesellschaftlicher Aufgaben und den Einfluss der Digitalisierung darauf.

Der D21-Digital-Index 2019 / 2020 bestätigt die bereits in den letzten Jahren erkennbare Entwicklung, dass die deutsche Gesellschaft zunehmend digitaler wird. Er verdeutlicht allerdings auch den größer werdenden Graben zwischen den Teilen der Gesellschaft, die an der zunehmenden Digitalisierung in irgendeiner Form teilhaben und jenen, die im digitalen Abseits stehen.

Der namensgebende "Digital-Index" erfasst den Digitalisierungsgrad der Gesellschaft auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten und integriert die Subindizes Zugang, Nutzungsverhalten, Kompetenz und Offenheit in einer einzigen Kennzahl. Der Fragebogen der Studie unterliegt jährlichen Anpassungen an aktuelle Entwicklungen des digitalen Wandels sowie neuen Anforderungen für die Gesellschaft und entsteht jährlich in einem multidisziplinären Kreis der Studien-PartnerInnen. Hierbei fließen neuere Geräte (wie Wearables oder E-Book-Reader) genauso ein wie genutzte Dienste (z. B. Streamingoder Sharing-Angebote, TikTok) oder gesellschaftsrelevante kommunikative Entwicklungen (z. B. Umgang in sozialen Netzen, politische Willensbildung und Bewegungen).