Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

Werner Eichhorst, Andrea Kuhn, Eric Thode, Rosemarie Zenker

Traditionelle Beschäftigungsverhältnisse im Wandel

Benchmarking Deutschland: Normalarbeitsverhältnis auf dem Rückzug

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Die Arbeitsmärkte in vielen westlichen Industriestaaten sind in den letzten Jahren zunehmend flexibilisiert worden. Dadurch verändern sich nicht nur traditionelle Erwerbsstrukturen. In vielen Fällen kam es auch zu einer zunehmenden Spaltung des Arbeitsmarkts. Auch der deutsche Arbeitsmarkt besteht inzwischen aus zwei Segmenten: Zum einen aus traditionellen und zum anderen aus sogenannten atypischen Beschäftigungsmodellen. Diese atypischen Beschäftigungsformen erhöhen dabei sowohl für den Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer die Flexibilität und können zu einem höheren Beschäftigungswachstum beitragen, sind dadurch aber auch durch höhere Risiken geprägt.

Die Autoren der vorliegenden Benchmarking-Studie setzen die deutschen Strukturen in einen internationalen Vergleich. Dabei stellen sie unter anderem fest, dass die traditionellen Beschäftigungsformen in Deutschland im internationalen Vergleich stark abgenommen haben. Zudem fordern die Autoren mit Blick auf die Ungleichverteilung von Risiken, dass auch im Bereich flexibler Arbeitsverhältnisse für mehr Sicherheit gesorgt wird ohne dabei die neu gewonnene Anpassungsfähigkeit einzuschränken.