1. Auflage 2016 , 40 Seiten (PDF)

kostenlos

Leseprobe

In der vorliegenden Analyse für den „Faktencheck Gesundheit“ standen zwei Fragestellungen im Mittelpunkt: In welchem Maß löst das Volksleiden Rückenschmerzen haus- oder fachärztliche Behandlungsfälle aus und wie häufig wird bildgebende Diagnostik, insbesondere beim Fehlen von Warnhinweisen, auf spezifische Ursachen veranlasst. Darüber hinaus wurde untersucht, ob sich Regionen hierin unterscheiden. Zur Untersuchung des Inanspruchnahmeverhaltens und der Versorgung von Patienten mit Rückenschmerzen wurden Routinedaten der gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen von Sekundärdatenanalysen ausgewertet.

Alle in diesem Bericht beschriebenen Auswertungen beruhen auf der Forschungsdatenbank des Instituts für angewandte Gesundheitsforschung Berlin (InGef), die sich aus anonymisierten Routinedaten von mehr als sieben Millionen Versicherten aus rund 70 gesetzlichen Krankenversicherungen Deutschlands zusammensetzt. Die Analysen wurden mittels direkter Standardisierung für Alter, Geschlecht und Region auf die deutsche Bevölkerung hochgerechnet.

Angereichert durch Tabellen, Grafiken und Karten zur Verdeutlichung regionaler Variationen, geben die Ergebnisse einen spannenden Einblick in die Thematik.

Pflegepersonal in Kliniken

Zu wenige Pflegekräfte gefährden Versorgungsqualität

Internationale Studien belegen, dass mehr Pflegekräfte zu einem besseren Behandlungsergebnis führen. Unser Faktencheck zeigt, dass deutsche Krankenhäuser vergleichsweise ...

Choosing Wisely

Internationale Ärzteinitiative geht gegen Überversorgung vor

Choosing Wisely ist eine 2011 in den USA gestartete Initiative, mit dem Ziel, unnötige medizinische Leistungen zu reduzieren. Wir zeigen auf, was die Bewegung so ...

Studie

Volksleiden Rückenschmerzen: Viele Arztbesuche und Untersuchungen sind überflüssig

Schmerzt der Rücken, gehen viele Deutsche schnell zum Arzt. Doch viele Praxisbesuche und Untersuchungen wären vermeidbar, zeigt unsere Studie.

Studie

Psychotherapeutensitze bedarfsgerechter verteilen

Die Planung der Psychotherapeutensitze muss sich stärker am regionalen Bedarf ausrichten. Zu diesem Befund kommt eine von der Bertelsmann Stiftung und der Bundespsychotherapeutenkammer ...