Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

Christina Tillmann, Jérémie Gagné

EINWURF 3/2013 - Von Performern und Prekären - wird Deutschland eine Demokratie der Besserverdienenden?

Von Performern und Prekären - wird Deutschland eine Demokratie der Besserverdienenden?

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Die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2013 hat sich mit 71,5 Prozent auf historisch niedrigem Niveau verfestigt. Gleichzeitig verschärft das geringe Niveau der Wahlbeteiligung die soziale Selektivität der Wählerschaft und damit die soziale Spaltung unserer Demokratie. Dabei zeigt sich bundesweit ein einheitliches Muster: Je prekärer die sozialen Lebensverhältnisse in einem Stadtteil oder Stimmbezirk, desto geringer fällt die Wahlbeteiligung aus. Soziale Ungleichheit führt zu politischer Ungleichheit. Darunter leidet die Repräsentativität des Wahlergebnisses.