1. Auflage 2016 , 96 Seiten (PDF)

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Leseprobe

Welche regionalen Ungleichheiten gibt es bei der Weiterbildung? Der im September 2015 veröffentliche erste Weiterbildungsatlas ging dieser Frage auf Ebene der 96 Raumordnungsregionen in Deutschland nach. Zusammen mit dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) und der Freien Universität Berlin (FU) wurden hierbei erhebliche Unterschiede in der Höhe der Teilnahmequoten und der Verteilung von Weiterbildungsangeboten festgestellt. Die im ersten Atlas genutzten Datenzugänge und Berechnungsmethoden werden in dem vorliegenden Weiterbildungsatlas angewandt, um die Weiterbildungssituation für Kreise und kreisfreie Städte zu untersuchen. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Josef Schrader und Andreas Martin vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) durchgeführt. Zudem war

Prof. Dr. Klaus Schömann auf Seiten des Instituts lange Zeit für den Weiterbildungsatlas zuständig. Besonderer Dank gebührt Andreas Martin, der die gesamten Ergebnisse in Austausch mit den Statistischen Landesämtern und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) berechnet hat.

Die für den aktuellen Weiterbildungsatlas angepassten Berechnungsmethoden sowie erste Ergebnisse wurden im Rahmen eines Workshops diskutiert. Für die hilfreichen Anmerkungen danken wir im Einzelnen: Prof. Dr. Martin Baethge, Prof. Dr. Lutz Bellmann, Dr. Knut Diekmann, Jörg Freese, Prof. Dr. Dieter Gnahs, Dr. Klaus Keßler, Stefan Koscheck und Prof. Dr. Rudolf Tippelt.

Die vorliegende Broschüre liefert eine Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse des Deutschen Weiterbildungsatlas. Grundlage sind die vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung berechneten Ergebnisse sowie der ausführliche Ergebnisbericht des Instituts. Dieser beinhaltet weiterführende Informationen zu den Ergebnissen sowie zu den verwendeten Daten und Methoden. Darüber hinaus finden sich im Ergebnisbericht auch die ausführlichen Fallstudien, die im Rahmen der Studie durchgeführt wurden.