Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

change 1/2019 – Welt in Bewegung

  • 2019, 87 Seiten (change Magazin)
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Freiheit in der Kommunikation, in der Religion, in der Wirtschaft, in der Wahl der Uni und des Arbeitsplatzes, beim Reisen … Den Menschen in Europa wird zunehmend bewusster, was sie an ihrer Staatengemeinschaft haben – und was sie verlieren können. Deshalb stehen gerade im Vorfeld der Europawahl 2019 Bürger für Europa auf – so wie es viele andere Menschen weltweit für ihre Ziele und Visionen tun, von denen die spannenden Reportagen der neuen change-Ausgabe berichten.

Zum Beispiel wendet sich die Bevölkerung auf dem afrikanischen Kontinent immer mehr von ihren autoritären Herrschern ab. In Gambia haben Unzufriedenheit und außenpolitischer Druck zum Machtwechsel und zu ersten Weichenstellungen in Richtung Demokratie geführt. Eine besondere Rolle spielen dabei die Frauen und die Jugend.

In den USA versuchen Städte, die oft gescholtenen Algorithmen zum Wohle ihrer Gesellschaft einzusetzen. In New York nutzen die städtischen Behörden Algorithmen, um Schulplätze und Sozialhilfe gerechter zu verteilen, die Sicherheit der Bürger zu erhöhen und dabei die Bürgerrechte zu stärken.

Ein anderes Problem haben Dörfer und Kleinstädte in ländlichen Regionen: Ihre Einwohnerzahlen sinken aufgrund fehlender Arbeitsplätze und Perspektiven. Doch die Bewohner des vorpommerschen Ortes Loitz zeigen, wie man der Landflucht erfolgreich entgegenwirken kann.

Eins machen alle Reportagen deutlich: Menschen sind es, die Veränderungen bewirken – und damit Zeichen der Ermutigung und der Hoffnung setzen. Wir sind der Zukunft nicht ausgeliefert, wie es uns Apokalyptiker gerne weismachen, sondern es liegt an uns – und ausschließlich an uns –, sie zu gestalten.

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