mehrere Menschen laufen auf einer Straße unter einem Schlagbaum eines Grenzübergangs durch
© Roger Kleiber

Info: "Zurück Zu Europa" - Der Kurzfilm zur Europawahl

#ZurückZuEuropa – Anlässlich der Europawahlen 2019 hat die Bertelsmann Stiftung einen Kurzfilm produziert, der mit Humor und Überspitzung den Mehrwert Europas für den Alltag der Menschen darstellt und damit auf die anstehenden Europawahlen aufmerksam machen möchte. Hier finden Sie den Film und den Trailer.

Unten finden Sie weitere Informationen im Downloadbereich. 

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Die Zielgruppe des Kurzfilms sind vor allem junge deutsche Wahlberechtigte, die leider  einen Großteil der Nichtwähler ausmachen: An der letzten Europawahl haben sich in Deutschland weniger als 30% der 18-24-Jährigen beteiligt. "Viele jungen Menschen sehen die Errungenschaften und Vorteile der Europäischen Union (EU) als etwas Selbstverständliches an. Wir zeigen durch eine Alltagsgeschichte und greifbare Beispiele, was wir alle von Europa haben", so Projektleiter Florian Köbele. Der Film ist als ein Hilfsmittel für all diejenigen gedacht, die anlässlich der Europawahl den Menschen Europa erklären und dafür werben wollen. 

Dafür entwickeln wir ein Zukunfts-Szenario im Jahr 2021, das angesichts des Brexits allzu real ist: eine Welt, in der die EU nicht mehr existiert. Das Leben ohne EU wird im Alltag von fünf Bürgern schnell deutlich: kein visafreies Reisen für Studentin Julia mehr, keine rechtzeitige Felgen-Lieferung für KFZ-Mechaniker Martin, keine polnische Pflegerin und teurere Medikamente für Rentnerin Renate, keinen spanischen Schinken mehr für Koch Dominic, sowie Angst um den Frieden für IT-Bewerber Markus. Die Protagonisten befinden sich in einer gemeinsamen Mitfahrgelegenheit Richtung Niederlande und auf dem Weg nach Hause beginnt das Chaos erst richtig. Auf humorvolle Art und Weise macht der Kurzfilm auf die Vorteile der EU aufmerksam: Zurück zu Europa – also zurück in die Vergangenheit – das wünschen sich die Protagonisten... 

Der Film erzählt aus Perspektive der Menschen und deren Alltag. Die Protagonisten sind dabei keine professionellen Schauspieler, sondern Menschen aus dem "echten Leben": ein echter Koch, ein echter Polizist etc.. Für den Film wurden etliche Alltagsszenen an echten Spielorten gedreht, andere Szenen wurden konstruiert. "Wir haben für den Film Grenzen nachgebaut, wo es keine mehr gibt, Supermarktregale leergeräumt, und verzweifelt nach krummen Gurken gesucht", so Köbele.

"Viele jungen Menschen sehen die Errungenschaften und Vorteile der Europäischen Union als etwas Selbstverständliches an. Wir zeigen durch eine Alltagsgeschichte und greifbare Beispiele, was wir alle von Europa haben."
Florian Köbele, Europa-Experte der Bertelsmann Stiftung

Die Entwicklung und Umsetzung des Films ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit der Europa-Kommunikationsexpertin Dr. Tecla Huth, die u.a. das Drehbuch entwickelte und den Dreh mitorganisierte  (Kontakt: +49 157 80615247, teclahuth@gmx.de). Dr. Huth erklärt: "Häufig wird versucht, mit einer emotional-identitätsstiftenden Kommunikation für Europa zu werben, ohne auf die konkreten Leistungen der EU einzugehen. Dies birgt jedoch die Gefahr, dass "Brüssel" weiterhin als abstraktes Gebilde wahrgenommen wird. Die Darstellung der Vorteile der EU ist aber für die Stärkung eines pro-europäischen Bewusstseins unabdingbar." Der Kurzfilm wurde in den Monaten vor der Wahl zusammen mit der Kölner Produktionsfirma Fandango Film produziert.

Sie finden den Film auf den Websiten der Bertelsmann Stiftung sowie auf deren Social-Media-Kanälen Youtube, Facebook und Twitter. Wenn Sie eine Full-HD Version für eine Veranstaltung brauchen, kontaktieren Sie uns bitte hier.

Zum Film gibt es auch einen Flyer, der nochmals die Handlung umreißt und vor allem die angesprochenen Vorteile der EU erklärt und mit interessanten Fakten untermauert. Sie können den Flyer unten herunterladen und selbst drucken oder eine gedruckte Version bei uns bestellen.

Produziert von Fandango Film GmbH:

Drehbuch: Dr. Tecla Huth/David Huth
Regie: David Huth
Kamera: Paul Bogdanski/Daniel Voigt
Schnitt: Sarah Hahnemann
Effekte: Roger Kleiber/Tobias Efler
Ton: Nils Jaeger/Alexander Kusikow/Johannes Henke
Musik: Peter Wieschermann
Postproduktion: Nils Koenen/Björn Büchel
Produktion: Bernd Kuckelkorn/Julia Rocholl/Stephan Stein
Produzent: Geronimo Beckers