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Lebenswege von Kindern in Deutschland werden durch die soziale Herkunft bestimmt. "Kein Kind zurücklassen!" wirkt dem entgegen und begleitet Kommunen beim Aufbau und der Vernetzung vorbeugender Angebote.
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Dr. Anja Langness

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Dr. Regina von Görtz

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Das Projekt

Prävention als Motor für gelingendes Aufwachsen von Kindern

Seit 2012 engagieren sich die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit 18 Modellkommunen in der Initiative "Kein Kind zurücklassen!" (KeKiz). Ziel dieser Initiative ist es, allen Kindern und Jugendlichen bestmögliche Chancen für ein gelingendes Aufwachsen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen - und das unabhängig von ihrer Herkunft.

Kita-Segregation

Keine Kita für alle

Kinder, die besonders von einem Kita-Besuch profitieren würden, gehen erst spät in die Kita. Und bleiben dort häufig unter sich. Die soziale Trennung der Kinder setzt damit häufig schon in der Kita ein.

Mehr zum Thema finden Sie hier:

Abbildung Policy Brief Kein Kind zurücklassen Aufnahme von verswchiedenen Policy Briefen aus dem Programm LebensWerte Kommune

Ergebnisse der Begleitforschung der ersten Projektphase

Im Jahr 2011 haben die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Bertelsmann Stiftung das Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ (KeKiz) ins Leben gerufen. Gemeinsam mit 18 Modellkommunen haben sie es sich zum Ziel gemacht, die Rahmenbedingungen für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in NRW zu verbessern. Die Bertelsmann Stiftung hat KeKiz von Beginn an wissenschaftlich begleitet. Im Fokus der Begleitforschung stand die Untersuchung der Möglichkeiten kooperativen Handelns im Rahmen einer kommunalen Präventionskette, orientiert am Lebensverlauf eines Kindes.

Hier geht es zu den Ergebnissen der Begleitforschung des Gesamtvorhabens aus der ersten Phase von 2011 - 2015.

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Veranstaltung

Zwischenbilanz von "Kein Kind zurücklassen!"

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Brigitte Mohn, Mitglied des Vorstandes der Bertelsmann Stiftung, haben im Rahmen einer Veranstaltung in Oberhausen eine Zwischenbilanz des gemeinsamen Projektes "Kein Kind zurücklassen!" gezogen. weiterlesen

Video

Zukunft der Erziehungshilfen - Introfilm

In den letzten Jahren haben sich die Hilfen zur Erziehung vermehrt, weil sich die sozialen Problemlagen in Teilen der Bevölkerung – insbesondere bei Empfängern von Transferleistungen und bei Alleinerziehenden – gehäuft haben. Es ist allerdings fraglich, ob das allein das starke Wachstum erklären kann. Hat die Kinder- und Jugendhilfe ein Steuerungsdefizit? Werden vielleicht die Milliarden ineffizient eingesetzt? Liegt‘s an überforderten Eltern oder an schwierigen Kindern und Jugendlichen? weiterlesen

Projektthemen


 
Kinder mit Lupe

Präventionsforschung

Wie und wann gelingt kommunale Prävention?

Die wissenschaftliche Begleitforschung des Modellvorhabens "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor" hat von 2012-2015 wichtige Aspekte zur Wirkungsweise kommunaler Prävention untersucht.

Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden jetzt in der kommunalen Praxis über NRW hinaus bekannt gemacht. Zugleich wird das gewonnene Datenmaterial weiter ausgewertet, um sozialräumliche Effekte auf die Inanspruchnahme von präventiven Angeboten weiter zu untersuchen. weiterlesen

KECK: Sozialräumliches Monitoring

Kommunale Datenkultur

Wie kann eine kleinräumige, wirkungsorientierte Berichterstattung in Kommunen aufgebaut und genutzt werden?

Präventionsketten können besser gestaltet werden, wenn ein Monitoring aufgebaut ist und für Entscheidungen genutzt wird. weiterlesen

Erziehungshilfen

Wie werden Hilfen zur Erziehung wirksam gestaltet?

Veränderte Lebensbedingungen von Kindern und Familien führen zu einer seit Jahren wachsenden Nachfrage nach „Hilfen zur Erziehung“.   weiterlesen

Ausschreibung HzE-Strategiekarte - Beratende für Pilotkommunen gesucht 

Projektnachrichten

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Kind hält Bild mit Handabdrücken hoch

Kita-Segregation

Keine Kita für alle

In den letzten Wochen wurden in vielen Kommunen die Kindergartenplätze für das kommende Kita-Jahr vergeben. Nicht alle Kinder werden einen Platz bekommen; viele Kinder und Eltern nicht ihren „Wunschplatz“ in ihrer Wunsch-Kita. Insbesondere dort nicht, wo die Nachfrage nach Kitaplätzen das Angebot übersteigt. weiterlesen

Aktenmappe auf Landkarte

Expertise

Rechtliche Expertise zu den Rahmensetzungen der Länder im Bereich der Hilfen zur Erziehung (HzE)

Wie gestalten die Bundesländer die Rahmenbedingungen der Gewährung von Hilfen zur Erziehung (HzE) auf kommunaler Ebene? Dies ist eine der Fragen, denen sich die Bertelsmann Stiftung derzeit im Themenschwerpunkt Erziehungshilfen annimmt. Um sich ersten Antworten darauf anzunähern, wurde eine juristische Expertise zu den rechtlichen Rahmensetzungen im Bereich der HzE in allen 16 Bundesländern vergeben.  weiterlesen

Spielende Kinder auf einem Schulhof

Expertise

Ganztagsschulen als Chance zu mehr Bildungsgerechtigkeit

Ganztagsschulen bieten eine große Chance, die im deutschen Bildungssystem besonders starke Kopplung zwischen der sozialen Herkunft der Schülerinnen und Schüler und dem Bildungserfolg wirksam zu reduzieren. Eine neue Expertise beschreibt, wie ein kommunal koordiniertes Vorgehen aussehen kann, das Schule und Ganztag in das Gemeinwesen einbettet und gelingendes Aufwachsen in einem umfassenden Sinne ermöglicht.

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Hilfen zur Erziehung

Information

Immer mehr Familien nehmen Unterstützung bei der Erziehung ihrer Kinder in Anspruch

Wie müssen Kommunen agieren, um diesem Bedarf gerecht zu werden, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Familien? Hier gilt es Chancen zu eröffnen, um diesen jungen Menschen später ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. weiterlesen

Publikationen

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Publikation

Keine Kita für alle

Kindertageseinrichtungen sind ein Grundpfeiler der deutschen Bildungslandschaft. Die Betreuungsplätze werden von öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe angeboten. weiterlesen

Publikation

Akteursübergreifende Prävention

Zum gelingenden Aufwachsen eines Kindes tragen zahlreiche Akteure bei. Neben den Eltern sind dies unter anderem die Jugendhilfe, das Gesundheitssystem, ... weiterlesen

Publikation

Kommunale Mikrodatenanalyse

Mikrodaten liegen in den Kommunen in unterschiedlicher Form und zu mehreren Themen vor. weiterlesen

Publikation

Forschung

Die Wirkungsweise kommunaler Prävention: Zusammenfassender Ergebnisbericht der wissenschaftlichen Begleitforschung ... weiterlesen

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