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Lebenswege von Kindern in Deutschland werden durch die soziale Herkunft bestimmt. "Kein Kind zurücklassen!" wirkt dem entgegen und begleitet Kommunen beim Aufbau und der Vernetzung vorbeugender Angebote.

Das Projekt

Prävention als Motor für gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen

Seit 2012 engagieren sich die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit 18 Modellkommunen in der Initiative "Kein Kind zurücklassen!" (KeKiz). Ziel dieser Initiative ist es, allen Kindern und Jugendlichen bestmögliche Chancen für ein gelingendes Aufwachsen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen - und das unabhängig von ihrer Herkunft.

Kita-Segregation

Keine Kita für alle

Kinder, die besonders von einem Kita-Besuch profitieren würden, gehen erst spät in die Kita. Und bleiben dort häufig unter sich. Die soziale Trennung der Kinder setzt damit häufig schon in der Kita ein.

Mehr zum Thema finden Sie hier:

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Aktuelles

Sozialräumliche Angebote der Jugend- und Familienhilfe (SAJF)

In loser Abfolge stellen wir Ihnen hier unsere Bausteine der zweiten Projektphase vor. Aktuell ein Kooperationsprojekt aus dem Themenschwerpunkt Erziehungshilfen.


Hamburg erprobt bereits seit einigen Jahren, wie in den Sozialräumen unterschiedliche, auf die jeweiligen Bedingungen bezogene Angebote aufgebaut werden können und weitet sie seit 2009 beständig aus. Eine Begleitforschung zum Hamburger Programm „Sozialräumliche Angebote der Jugend- und Familienhilfe (SAJF)“ untersucht, inwiefern sich das Vorgehen bewährt hat und was andere davon lernen können.  

mehr zum Vorhaben

Projektbeschreibung


Abbildung Policy Brief Kein Kind zurücklassen

Ergebnisse der Begleitforschung der ersten Projektphase

Im Jahr 2011 haben die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Bertelsmann Stiftung das Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ (KeKiz) ins Leben gerufen. Gemeinsam mit 18 Modellkommunen haben sie es sich zum Ziel gemacht, die Rahmenbedingungen für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in NRW zu verbessern. Die Bertelsmann Stiftung hat KeKiz von Beginn an wissenschaftlich begleitet. Im Fokus der Begleitforschung stand die Untersuchung der Möglichkeiten kooperativen Handelns im Rahmen einer kommunalen Präventionskette, orientiert am Lebensverlauf eines Kindes.

Hier geht es zu den Ergebnissen der Begleitforschung des Gesamtvorhabens aus der ersten Phase von 2011 - 2015.

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Projektthemen


 
Kinder mit Lupe

Präventionsforschung

Wie und wann gelingt kommunale Prävention?

Die wissenschaftliche Begleitforschung des Modellvorhabens "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor" hat von 2012-2015 wichtige Aspekte zur Wirkungsweise kommunaler Prävention untersucht.

Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden jetzt in der kommunalen Praxis über NRW hinaus bekannt gemacht. Zugleich wird das gewonnene Datenmaterial weiter ausgewertet, um sozialräumliche Effekte auf die Inanspruchnahme von präventiven Angeboten weiter zu untersuchen. weiterlesen

KECK: Sozialräumliches Monitoring

Kommunale Datenkultur

Wie gelingt evidenzbasiertes Handeln in Kommunen?

Präventionsketten können besser gestaltet werden, wenn ein Monitoring aufgebaut ist und für Entscheidungen genutzt wird. weiterlesen

Erziehungshilfen

Wie werden Hilfen zur Erziehung wirksam gestaltet?

Veränderte Lebensbedingungen von Kindern und Familien führen zu einer seit Jahren wachsenden Nachfrage nach „Hilfen zur Erziehung“.   weiterlesen

Ausschreibung HzE-Strategiekarte - Beratende für Pilotkommunen gesucht 

Projektnachrichten

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Ballon der auf dem Boden liegt

Studie

Chancen für Kinder in Nordrhein-Wesfalen

Ab sofort gibt es neben den kommunalen KECK-Atlanten auch einen KECK-Atlas für Nordrhein-Westfalen. Aktuell enthält er eine Analyse zur Entwicklung der Kinderarmut in Nordrhein-Westfalen. Der NRW-KECK macht regionale Unterschiede zwischen den Kreisen und kreisfreien Städten sichtbar. weiterlesen

Europafahne weht im Wind

Information

Die Teilhabe von Kindern auch auf europäischer Ebene stärker mitdenken

Weil viele Entscheidungen, die auf europäischer Ebene getroffen werden, Auswirkungen auf die kommunale Wirklichkeit und damit auf die Präventionsaktivitäten für Kinder und Jugendliche vor Ort haben, verstärkt "Kein Kind zurücklassen“ sein Engagement auf europäischer Ebene. weiterlesen

Kind hält Bild mit Handabdrücken hoch

Kita-Segregation

Keine Kita für alle

In den letzten Wochen wurden in vielen Kommunen die Kindergartenplätze für das kommende Kita-Jahr vergeben. Nicht alle Kinder werden einen Platz bekommen; viele Kinder und Eltern nicht ihren „Wunschplatz“ in ihrer Wunsch-Kita. Insbesondere dort nicht, wo die Nachfrage nach Kitaplätzen das Angebot übersteigt. weiterlesen

Aktenmappe auf Landkarte

Expertise

Rahmensetzungen der Länder im Bereich der Hilfen zur Erziehung

Wie gestalten die Bundesländer die Rahmenbedingungen der Gewährung von Hilfen zur Erziehung (HzE) auf kommunaler Ebene? Dies ist eine der Fragen, denen sich die Bertelsmann Stiftung derzeit im Themenschwerpunkt Erziehungshilfen annimmt. Um sich ersten Antworten darauf anzunähern, wurde eine juristische Expertise zu den rechtlichen Rahmensetzungen im Bereich der HzE in allen 16 Bundesländern vergeben.  weiterlesen

Publikationen

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Publikation

Keine Kita für alle

Kindertageseinrichtungen sind ein Grundpfeiler der deutschen Bildungslandschaft. Die Betreuungsplätze werden von öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe angeboten. weiterlesen

Publikation

Akteursübergreifende Prävention

Zum gelingenden Aufwachsen eines Kindes tragen zahlreiche Akteure bei. Neben den Eltern sind dies unter anderem die Jugendhilfe, das Gesundheitssystem, ... weiterlesen

Publikation

Kommunale Mikrodatenanalyse

Mikrodaten liegen in den Kommunen in unterschiedlicher Form und zu mehreren Themen vor. weiterlesen

Publikation

Forschung

Die Wirkungsweise kommunaler Prävention: Zusammenfassender Ergebnisbericht der wissenschaftlichen Begleitforschung ... weiterlesen

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