Der Beirat des Datenatlas Zivilgesellschaft nimmt seine Arbeit auf

Der Datenatlas Zivilgesellschaft hat seinen neuen Beirat erfolgreich konstituiert. Die sieben Personen aus unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Organisationen begleiten das Metadatenportal künftig mit fachlicher Expertise und vielfältigen Perspektiven aus der Zivilgesellschaft. Ziel des Beirats ist es, die Weiterentwicklung des Datenatlas konstruktiv zu unterstützen, Trends und Bedarfe sichtbar zu machen und die Vernetzung mit relevanten Akteur:innen zu stärken. 

  Zum Beirat des Datenatlas

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

bevor es in die Weihnachtspause geht, kommt hier der letzte Open-Data -Newsletter für dieses Jahr. Unser Highlight des letzten Monats: Im November hat sich der Beirat des Datenatlas Zivilgesellschaft konstituiert! Sieben Expert:innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft begleiten ab sofort unser Datenportal für eine transparente und engagierte Zivilgesellschaft. Mehr dazu findest Du im Beitrag von Mario Wiedemann. Außerdem gibt es wieder viel Lesenswertes und einen spannenden DatenKOPF des Monats – dieses Mal von der Open Knowledge Foundation Deutschland.  

Das Team von Daten für die Gesellschaft wünscht Dir frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir freuen uns auf ein aufregendes, datengetriebenes Jahr 2026 mit Dir.  

 

Viele Grüße, 

Bürge, Petra, Mario, Jakob und Fabian 

 

Ausgabe 29, Dezember 2025

 
Junge Menschen im Kreis auf dem Boden

Fraunhofer-Umfrage zu Rollen bei Open Data

Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) führt eine Umfrage zu Rollen in der Koordination und Umsetzung von Open Data in der öffentlichen Verwaltung durch. Die Umfrage richtet sich an Personen, die in ihrer Behörde hauptverantwortlich für die Koordination und Umsetzung von Open Data zuständig sind.
Jetzt an der Umfrage teilnehmen

Mario Wiedemann, Bürge Uprak

Open-Data-Netzwerktreffen: Jubiläum mit acht Sessions

Wir haben es wieder getan: Nach den vielen positiven Rückmeldungen zu unserem ersten Mini-Barcamp haben wir auch unser inzwischen 20. Open-Data-Netzwerktreffen im neuen Format angeboten. Das Ergebnis waren acht spannende Sessions.
Mini-Barcamp verpasst? Alles Wichtige zusammengefasst

 
Kappe Open Data

Was Stiftungen mit Daten für das Gemeinwohl leisten

Stiftungen erheben regelmäßig Daten zu gesellschaftlichen Fragen. So können sie ihre wichtige und gemeinwohlorientierte Arbeit evidenzbasiert steuern und begründen. Der neue Datenatlas Zivilgesellschaft macht die Daten dahinter nun auffindbar.
Greenpeace und die Bertelsmann Stiftung stellen Open Data bereit

Thubnail

Video: Die Verkehrswende in Daten

Elektromobilität, Ladeinfrastruktur, Verkehrswende – wie weit sind Deutschlands Kommunen wirklich? Unser Video zeigt dir auf Basis von Daten, wie gut Städte und Gemeinden auf die Zukunft der E-Mobilität vorbereitet sind. Rate mal, wer Spitzenreiter ist!
Kurzvideo anschauen

 
Windrad

Goal100: Mit Open Data die Energiewende tracken und optimieren

Bis 2030 will Deutschland mindestens 80 Prozent des jährlichen Strombedarfs aus erneuerbaren Energien gewinnen. Dabei gilt die Windkraft als ein zentraler Baustein. Doch an welchem Punkt steht Deutschland aktuell? Darüber informiert das Datenprojekt Goal100. Neuerdings stehen diese Daten auch als Open Data über den Datenatlas Zivilgesellschaft zur Verfügung.
Was steckt hinter Goal100?

Datendialog

Jetzt mitmachen: DatenDialog am 20. + 21. März in Frankfurt am Main – Wir suchen gemeinnützige zivilgesellschaftliche Projekte

Wir suchen gemeinnützige zivilgesellschaftliche Projekte! Am 20. und 21. März 2026 findet in Frankfurt am Main der nächste DatenDialog der Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit CorrelAid statt – und wir möchten gemeinnützige Organisationen aus der Zivilgesellschaft einladen, eine eigene Datenherausforderung einzubringen und gemeinsam mit Data-Volunteers daran zu arbeiten.
Hier anmelden

 
Datenströme

Open Data: Datenjournalist Nándor Hulverscheidt im Interview

Auch für Datenjournalisten können offene Daten eine gute Quelle zur Recherche oder Inspiration für ein neues Thema sein. Im Interview berichtet Datenjournalist Nándor Hulverscheidt, welche Daten er nutzt, welche Formate er präferiert und was er sich wünschen würde.
Interview lesen

Open Data Baramp

Save the Date: 5. Open Data Barcamp am 21. + 22. April 2026 in Hamburg

Neugierig auf neue Impulse zum Thema Open Data? Dann melde dich an. Die Bertelsmann Stiftung lädt am 21./22. April 2026 zum 5. Open Data Barcamp nach Hamburg ein! Egal ob Verwaltung oder Zivilgesellschaft – kommt vorbei, vernetzt euch und bringt eure Themen ein. Auch in diesem Jahr stehen zivilgesellschaftliche Organisationen als Datenbereitsteller und -nutzende im Fokus.
So lief unser letztes Barcamp ab

 
Dénes Jäger

DatenKOPF des Monats

Dénes Jäger

Projektkoordinator Open Data & Policy, Open Knowledge Foundation Deutschland

Was ist dein Background?

Bevor ich zur OKF kam, habe ich einige Jahre für Unternehmen im Bereich Politikmonitoring gearbeitet und dort öffentliche Daten analysiert und aufbereitet. Ich habe Politik- und Zentralasienwissenschaften studiert und arbeite in meinem zweiten Job weiterhin journalistisch zur Türkei und zu Ländern aus dem postsowjetischen Raum.  

Woran arbeitest du gerade?

Im Sommer haben wir ein Barcamp zum Thema Linked Open Data mit Teilnehmenden aus Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft veranstaltet.  Zudem möchten wir eine Art Use Case mit den Erfahrungen aus der Veröffentlichung der Haushaltsdaten in Berlin und Schleswig-Holstein verfassen. So können andere Behörden, die ebenfalls Linked Open Data veröffentlichen möchten, von unseren Erfahrungen profitieren.  

Warum ist Open Data für dich wichtig?

Ich finde, es sollte für staatliche Stellen eine Selbstverständlichkeit sein, ihr Handeln transparent zu machen und die dafür notwendigen Informationen in maschinenlesbaren Formaten zur Verfügung zu stellen. Wenn der Staat über eine gute Dateninfrastruktur und datenversierte Mitarbeitende verfügt, ist es kein großer Schritt mehr, Daten für Dritte zu öffnen. Betrachtet man offene Daten als Infrastruktur, glaube ich zudem, dass besser funktionierende staatliche Dienste auch zur demokratischen Akzeptanz beitragen können – gerade dort, wo Bürgerinnen und Bürger mit dem Staat in Berührung kommen.  

Welchen Erfolg hast Du durch Open Data zuletzt gefeiert?

In Zusammenarbeit ist es der Senatsverwaltung für Finanzen Berlin und der Staatskanzlei Schleswig-Holstein gelungen, ein Vokabular für Haushaltsdaten als Linked Open Data auf Landesebene zu entwickeln.   

Wir von der Open Knowledge Foundation haben das Projekt begleitet und freuen uns, dass die Dateninfrastruktur endlich einmal Aufmerksamkeit erhält. Zudem gibt es nun ein positives Beispiel, an das weitere Behörden und Datensätze anknüpfen können, um die Wissensgraphen wachsen zu lassen. Aktuell hosten und maintainen wir als zivilgesellschaftliche Organisation das Vokabular, möchten diese Aufgabe aber perspektivisch an eine zuständige staatliche Stelle abgeben.

Kontakt: Mail, Social Media

Kontakt: denes.jaeger@okfn.de

Linkedin: Denes Jäger 

 
Zahl des Monats 27,3

Zahl des Monats: 27,4 Prozent

Im bayrischen Kreis Donau-Ries ist die Teilnahmequote an Weiterbildungsmaßnahmen unter Arbeitslosen im Bundesvergleich am größten. 27,4 Prozent der Arbeitslosen haben dort im Jahr 2023 eine Weiterbildung absolviert. Unter den Top 10 der Landkreise befinden sich allein solche aus Bayern. Auch bei der Beteiligung an Weiterbildungsmaßnahmen von älteren Personen (ab 55 Jahren) liegt Donau-Ries auf dem ersten Platz. Bei der Gruppe der Frauen sind sogar unter den ersten 34 Landkreisen des Rankings ausschließlich bayerische Landkreise vertreten. Die auffällig hohen Werte bayerischer Landkreise gehen unter anderem auf eine intensive Nutzung geförderter Weiterbildungen durch die Jobcenter und die bundesweit niedrigste Arbeitslosenquote in Bayern zurück. Bundesweit besteht bei den geplanten Weiterbildungen laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung aber Luft nach oben – nur rund die Hälfte der Beschäftigten strebt in den nächsten zwölf Monaten eine Weiterbildung an.
Hier können die Datenreihen abgerufen werden

 

Termine:

Jederzeit | Datensprechstunde: Individuell buchbar, online

  Hier geht es zur Anmeldung

 

23.01.2026 | Barcamp zu KI von D3, Berlin

  Hier geht es zur Anmeldung

 

04.02.2026 | 21. Open-Data-Netzwerktreffen, online

  Hier geht es zur Anmeldung

 

06.02.2026 | Daten bewegen NRW - Von der Idee zur Lösung - Ideenwerkstatt für Natur, nachhaltige Mobilität und Klimaanpassung, hybrid, Düsseldorf

  Hier geht es zur Anmeldung

 

20./21.03.2026 | Datendialog, Frankfurt

  Hier geht es zur Anmeldung

 

21./22.04.2026 | 5. Open Data Barcamp, Hamburg

 

 
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Unser Team

Wenn du Fragen oder Anregungen hast, nimm gerne mit uns Kontakt auf.

 
Ein Bild von Mario Wiedemann

Senior Project Manager

Mario Wiedemann

Mario Wiedemann ist Politologe und leitet das Projekt Daten für die Gesellschaft. Sein Arbeitsschwerpunkt ist Open Data in Kommunen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. In früheren Projekten hat er sich für offene Inhalte wie z.B. freie Bildungsmaterialien engagiert.

Hannah Amsbeck

Project Managerin

Hannah Amsbeck

Hannah Amsbeck ist Soziologin und arbeitet seit 2014 am Wegweiser Kommune. Sie verantwortet dessen Datenbereich einschließlich der Bevölkerungs- vorausberechnungen und Wanderungsstatistiken und erarbeitet Studien zum Thema Demografie.

 
Hendrik Jütte

Project Manager

Hendrik Jütte

Hendrik Jütte ist Wirtschafts- soziologe und Statistiker und arbeitet seit 2025 am Wegweiser Kommune. Sein Arbeitsfeld umfasst u. a. die technische und inhaltliche Weiterentwicklung des Wegweisers sowie die weiter- führende Nutzung der vorliegenden Daten in Studien.

Bürge Uprak

Project Managerin

Bürge Uprak

Bürge Uprak ist Soziologin und ihr Fachgebiet ist Open Data. Seit 2025 arbeitet sie am Datenatlas Zivilgesellschaft. Ihr Arbeitsumfeld umfasst die Weiterentwicklung des Metadatenportals und die Unterstützung der Zivilgesellschaft bei Themen rund um offene Daten.

 
Jakob Weber

Project Manager

Jakob Weber

Jakob Weber ist Politikwissenschaftler und arbeitet seit Ende 2025 wieder im Wegweiser Kommune. Er hat die Bevölkerungsvorausberechnung 2040 begleitet und ist für die kommunikative Weiterentwicklung des Wegweisers zuständig.

Ein Bild von Petra Beckhoff

Project Assistant

Petra Beckhoff

Petra Beckhoff arbeitet als Project Assistant im Team des Projekts Daten für die Gesellschaft. Sie organisiert Vorhaben zu Open Data wie z.B. das Barcamp und das Netzwerktreffen, unterstützt die Kommunikationsarbeit und ist im Redaktionsteam unseres Newsletters.

Bild von Silke Hansberg

Senior Project Assistant

Silke Hansberg

Silke Hansberg arbeitet als Senior Project Assistant im Team von Daten für die Gesellschaft der Bertelsmann Stiftung. Sie organisiert interne Abläufe und Vorhaben rund um das Projekt und arbeitet seit 1998 in der Bertelsmann Stiftung.

 

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