Durchlaessigkeit_A0075283_3hell_Lu_1240x600px.jpg Chance Ausbildung
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Gerade einmal 1,6 Prozent beträgt der Anteil beruflich Qualifizierter ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung unter allen Studierenden in Deutschland. Eine Berufsausbildung sollte in Zeiten des lebenslangen Lernens jedoch keine Einbahnstraße sein. Deshalb gilt es, die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung zu verbessern.

Dabei geht es nicht nur darum, jungen Menschen mit beruflichem Abschluss einen besseren Einstieg in ein Hochschulstudium zu ermöglichen, sondern auch darum, Studienabbrecher für eine berufliche Ausbildung zu gewinnen. In beide Richtungen stellt sich die Frage, wie bereits erlernte Inhalte einfacher anerkannt werden können.

Zudem ist die Studierneigung in den letzten Jahren stark gestiegen, sodass es im Jahr 2013 erstmals mehr Erstsemester an den Universitäten als Anfänger in der dualen Berufsausbildung gab. Die Frage der Durchlässigkeit gewinnt demnach auch in Hinblick auf die Attraktivität der beruflichen Bildung für junge Menschen in Deutschland an Bedeutung. Außerdem wird untersucht, welche Rolle Modelle wie das duale Studium, das Elemente einer Berufsausbildung mit denen eines Studiums verknüpft, in Zukunft spielen werden.